Post-E3-Event in Hamburg

Zwei Bildschirme und jede Menge Spaß: Nintendo Wii U im Kurztest

Zwei Bildschirme - jede Menge Spaß? Netzwelt hatte die Gelegenheit, bei einem Post-E3-Event von Nintendo in Hamburg erstmals die Wii U und das neue GamePad mit unterschiedlichen Titeln auszuprobieren. Dabei stellte sich beim chaotischen Kampf gegen Riesenroboter und dem vorsichtigen Erkunden des von einer Zombie-Apokalypse heimgesuchten Londons heraus, dass "Asymmetrie" durchaus Spaß machen kann.

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Netzwelt Unterwegs: Nintendos Wii U im Kurztest: Auf einem Post-E3-Event in Hamburg hatte netzwelt die Gelegenheit Hand an Nintendos neue Konsole Wii U zu legen. Dabei entschlossen sich Lisa und Annika spontan zu einem Duell. New Super Mario Bros U., Project P-100 und ZombiU wurden kurzerhand zu Kampfarenen erklärt und nebenbei Nintendos neuer Wunder-Controller GamePad unter die Lupe genommen. Zum Video: Netzwelt Unterwegs: Nintendos Wii U im Kurztest

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1GamePad liegt gut in der Hand
  2. 2Streichen, Neigen, Formen zeichnen
  3. 3Nur ein GamePad zur Zeit
  4. 4Asymmetrisches Gameplay
  5. 5GamePad als Scanner bei ZombiU
  6. 6Project P-100
  7. 7Batman: Arkham City Armored Edition
  8. 8Innovative Multiplayer-Modi
  9. 9Brücken bauen
  10. 10Die Grafik
  11. ...aufklappen
  12. 11Fazit

Die Wii U von Nintendo kommt noch in diesem Jahr auf den Markt. Wann genau und zu welchem Preis, hat das Unternehmen noch nicht verraten - auch wenn die Konsole aktuell bereits bei Amazon.de vorbestellt werden kann. Während das Neue bei der Nintendo Wii die Einführung der Bewegungssteuerung war, soll die Wii U mit einem neuen Controller punkten - dem GamePad. Aufälligstes Merkmal des Riesen-Controllers - in einer Hand lässt sich die 26,7 Zentimeter lange Steuerung kaum halten - ist der 6,2 Zoll große Touchscreen in der Mitte.

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GamePad liegt gut in der Hand

Auch in Natura hat das GamePad eine stattliche Größe. Wie soll ich das Riesen-Ding stundenlang in der Hand halten, fragt sich der eine oder andere vielleicht. Sobald der Controller allerdings hochgenommen wird, verschwinden diese Bedenken.

Das Tablet-artige GamePad liegt sehr gut in der Hand und ist mit seinen rund 500 Gramm auch nicht zu schwer. Auch nach gut zehn Minuten Spielen werden die Arme nicht schlapp. Ein Langzeittest muss jedoch erst noch zeigen, wie es sich mit den eigenen Armmuskeln nach mehreren Stunden verhält.

Streichen, Neigen, Formen zeichnen

Der Controller bietet eine ganze Reihe an Steuerungselementen. Vorhanden sind zwei Analog-Sticks, ein Steuerkreuz, A-, B-, X- und Y-Knöpfe sowie insgesamt vier Schultertasten, die bei den angetesteten Spielen besonders oft zum Einsatz kamen. An alle Knöpfe kommt der Nutzer auch mit kleineren Händen jedoch gut ran.

Auch den Touchscreen mit dem Daumen zu bedienen, stellt an sich kein Problem dar. Nur manchmal ist ein Umgreifen nötig, was natürlich auch von der eigenen Handgröße abhängt. Auf die Berührungen reagierte der Bildschirm insgesamt gut. Nur selten war ein erneutes Anwählen des gewünschten Objekts oder ein Wiederholen der gemalten Geste erforderlich.

Auch Beschleunigungs-, Gyro- und Magnetsensoren für die Bewegungssteuerung sind wieder integriert. Darüber hinaus ist das GamePad mit einer Rumble-Funktion und einem Eingabestift ausgerüstet.

Nur ein GamePad zur Zeit

Wie bereits beim Vorgänger Wii lässt sich auch der Wii U Controller als Fernbedienung für den Fernseher nutzen. Außerdem ist die Near Field Communication-Technologie in das GamePad integriert. Diese Technik ermöglicht es dem Controller, mit Objekten zu kommunizieren, die über ihm positioniert werden. Die beim Post-E3-Event in Hamburg gezeigten Titel nutzten diese Funktion noch nicht, künftig sollen entsprechende Spielkonzepte jedoch folgen.

Kritisch anzumerken ist, dass es zum Wii U-Start lediglich möglich sein wird, ein einzelnes GamePad zu verwenden - auch in den Multiplayer-Modi. Weitere Teilnehmer müssen dann entweder auf einen Wii U Pro Controller oder einen alten Wii-Controller zurückgreifen. Übrigens: Auch Wii-Spiele lassen sich auf der neuen Konsole spielen. Gamecube-Titel sind allerdings nicht mehr kompatibel.

Nintendo Wii U im Kurzest

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Asymmetrisches Gameplay

Der besondere Vorteil des neuen Controllers liegt Nintendo zufolge im "asymmetrischen Gameplay". Im Detail meint dies, dass auf dem kleinen Zusatz-Display andere Inhalte angezeigt werden als auf dem Fernseher.

Beim Kurztest von ZombiU, einem Ego-Shooter, bei dem es - wie der Titel vermuten lässt - darum geht sich durch eine apokalyptische Zombiewelt zu kämpfen, fungierte der Screen auf dem GamePad als Umgebungsscanner. An manchen Stellen im Spiel leuchtet der Hinweis auf, einen Blick auf das GamePad zu werfen - beim Anspielen geschah dies bei der Durchsuchung einer Kiste.

GamePad als Scanner bei ZombiU

Der Blick auf den separaten Bildschirm verriet, was sich in der Kiste versteckt. Dabei kommt es auch darauf an, dass der Nutzer den Controller auf die richtige Stelle des Fernsehers lenkt. Dreht er sich beispielsweise von diesem weg, bekommt er keine Gegenstände auf seinem GamePad angezeigt.

Bei Project P-100, einem Spiel, dass sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, wiederum wurde die Bedienung des Touchscreens nötig, um Angriffsbefehle einzugeben.

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