Mit und ohne Antworten
Twitter: Neuer Filter für verifizierte Konten vorgestellt
Twitter hat einen praktischen Filter für verifizierte Konten vorgestellt. Der Nutzer kann dabei wählen, ob er sämtliche Tweets lesen möchte - das heißt, mit Antworten auf Tweets anderer - oder ob er nur die originalen Tweets lesen und damit schnell herausfinden möchte, was zum Beispiel der Lieblingsstar gerade macht.
Fans von Stars wie beispielsweise Steve Martin haben künftig die Wahl: Wollen sie sämtliche Tweets von ihm lesen, mit Antworten auf Kommentare anderer Fans, oder wollen sie ausschließlich die Original-Mitteilung des Komikers und Schauspielers lesen, wie es im Twitter Blog heißt. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Für manche ist es zum Beispiel spannend zu lesen, was Martin seinen Fans über Twitter antwortet, andere wollen nur die Ursprungsnachricht sehen.
Roll-out beginnt
Die US-Technikseite The Verge kritisierte indes, dass die neue Funktion nur für verifizierte Konten angeboten werde und die Standardeinstellung "keine Antworten" laute. Dies sei insbesondere für Unternehmen von Vorteil, die ihre Werbemessage verbreiten möchten. Denn kritische Kommentare würden verborgen.
Die neue Funktion soll in den kommenden Wochen ausgerollt werden. Bei einem netzwelt-Versuch war sie noch nicht verfügbar.


Der Kurznachrichtendienst Twitter erweitert die Nutzungsmöglichkeiten seines Dienstes via SMS. Neue Funktionen stehen in den Startlöchern, damit können auch Tweets abonniert werden, selbst wenn der Abonnent kein Twitter-Konto angelegt hat.
Gelbes Logo und der Hinweis "Promoted": So können Nutzer Werbebotschaften von regulären Tweets unterscheiden. Ab sofort werden werbefinanzierte Nachrichten nämlich zwischen den regulären Beiträgen untergebracht.
Die bezahlten Anzeigen bei Twitter werden Nutzern in Zukunft womöglich auch dann angezeigt, wenn er dem verantwortlichen Unternehmen nicht folgt. Anhand einer kleinen Gruppe werden die neuen Promoted Tweets jetzt getestet und anschließend möglicherweise ausgeweitet.
Die mobile Seite von Twitter braucht mit dem Update ein Drittel weniger Bandbreite. Das ist zum Beispiel ideal für Nutzer von Feature-Phones.
Tweets verschiedener Medienunternehmen sollen künftig auch Bilder, Vorschauen und Videos zu den eingefügten Links enthalten. Dazu sind unter anderem Kooperationen mit dem Wall Street Journal und Spiegel Online geschlossen worden.
Dick Costolo, der Vorstandsvorsitzende von Twitter, gab in einem Interview mit der New York Times zu Protokoll, dass der Kurznachrichtendienst an einer Exportfunktion für ältere Tweets arbeite.
Twitter hat seinen Umgang mit Verletzungen des Urheberrechts geändert. Tweets, die gegen selbiges verstoßen, werden ab jetzt nicht mehr gelöscht, sondern durch einen Platzhalter-Tweet ersetzt.




