"Wunder der Ingenieurskunst"

MacBook Pro: Innenleben des neuen Retina-Displays enthüllt

Um das Geheimnis des neuen Retina-Displays des MacBook Pro zu lüften, haben Experten das Gerät in seine Einzelteile zerlegt. Sie stellten dabei fest, dass Apple eine Reihe von Innovationen nutzt, um die Dicke des Notebooks zu reduzieren, wie der US-Online-Dienst iFixit mitteilt. Dadurch seien allerdings die Möglichkeiten der Nutzer eingeschränkt, das Gerät zu reparieren oder bessere Komponenten einzusetzen.

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iFixit hat untersucht, wie es Apple gelungen ist, die Bildschirmauflösung des Retina-Displays auf 2.880 x 1.800 Pixel in dem dünnen Notebookdeckel zu erhöhen. Dies sei ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, schreibt iFixit.

LCD-Bildschirm fest im Deckel integriert

Anstatt wie sonst üblich das LCD-Element zwischen der Hülle und einem Stück Glas vorne einzusetzen, bildet der Aluminiumrahmen selbst den Rahmen für das LCD-Element. Das LCD ersetze das Frontglas, wodurch das Gerät weniger spiegele. Der Bildschirm sei so fest integriert, dass er bei dem sogenannten Teardown von iFixit zerbrach, schreibt MacRumors.

Beim Auseinanderbauen wurden weitere Maßnahmen festgestellt, die dafür sorgen, dass das Gerät leicht und dünn bleibt, wie zum Beispiel Kabel, die durch Scharniere laufen. Dem Fanblog 9to5Mac zufolge produziere LG Philips das Retina-Display - zumindest bei dem untersuchten Modell, weil Apple häufig mehrere Hersteller beauftrage.

Apple hatte das neue MacBook Pro mit Retina-Display vergangene Woche auf der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco vorgestellt. Daneben ist das MacBook Pro weiter auch ohne Retina-Display verfügbar.

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