Hersteller punktet mit Zusatzdiensten

Nokia Lumia 610 im Test: Einsteiger-Handy mit Gratis-Musik und Navigation

Nokia bläst zum Großangriff auf Android. Mit dem Lumia 610 will der Hersteller günstigen Einsteiger-Handys mit Googles Handy-OS Konkurrenz machen. Die junge Zielgruppe wird dabei mit Zusatzdiensten wie dem kostenlosen Streaming-Dienst Nokia Mix Radio umworben. 

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Nokia Lumia 610: Das Nokia Lumia 610 soll sich von anderen Windows Phone-Modellen durch seinen günstigen Preis abheben - dafür müssen Nutzer aber mit einigen Einschränkungen leben. Zum Video: Nokia Lumia 610

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Software
  5. 5Multimedia
  6. 6Fazit
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Design und Verarbeitung

Das Nokia Lumia 610 sieht optisch nicht unbedingt wie ein Einsteiger-Smartphone aus. Nokia verwendet zwar ein Kunststoffgehäuse, hat dieses aber hochwertig verarbeitet. So ist das Display von einem metallisch aussehendem Plastik umgeben. Die Rückseite ist gummiert und damit rutschfest, dafür aber leider anfällig für Fingerabdrücke.

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Dank der kompakten Abmessungen und dem geringen Gewicht ist das Lumia 610 kompatibel mit Hemd- und Hosentasche. Designtechnisch erinnert das Smartphone an Modelle aus Nokias C-Serie wie das Nokia C7-00. Als SIM-Kartenformat kommt beim Nokia Lumia 610 übrigens bereits wie bei aktuellen Highend-Modellen eine Micro-SIM-Karte zum Einsatz. 

Nokia Lumia 610

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Hardware

Microsoft hat die Hardware-Anforderungen für sein Handy-OS gesenkt, um auch preisgünstige Einsteiger-Handys zu ermöglichen. Statt einem 1-Gigahertz-Prozessor und 512 Megabyte Arbeitsspeicher (RAM) dürfen Windows Phone-Handys wie das Nokia Lumia 610 nun auch mit einem 800 Megahertz-Prozessor und 256 Megabyte RAM ausgestattet sein. Die abgespeckte Hardware bedingt natürlich, dass das Nokia Lumia 610 im Vergleich mit anderen Windows Phone-Handys etwas langsamer arbeitet. Ruckler oder ein hakendes Menü müssen Nutzer aber nicht fürchten, sondern sich nur auf längere Ladezeiten beim Öffnen von Apps einstellen. Diese bewegen sich aber noch vollkommen im Rahmen. 

Problematischer ist die abgespeckte Hardware dagegen im Zusammenhang mit dem Windows Phone Marketplace. Nicht alle der mittlerweile knapp 100.000 Apps, die es hier gibt, sind auf dem Lumia 610 lauffähig. Der Grund: Viele Apps verlangen mehr Arbeitsspeicher, als auf dem Gerät vorhanden ist - prominenteste Beispiele sind Skype und Angry Birds. Laut Microsoft sollen rund fünf Prozent der derzeit verfügbaren Apps inkompatibel sein. Ob eine App kompatibel ist, erfährt der Nutzer leider erst beim Anklicken. 

Das Display des Lumia 610 fällt mit einer Diagonalen von 3,7 Zoll für die Preisklasse ungewöhnlich groß aus. Zudem bietet es mit 800 x 480 Pixeln eine vergleichsweise hohe Auflösung. Der Bildschirm spiegelt im Test nur leicht, sodass der Inhalt auch im Freiem gut abzulesen ist.

Leider erlaubt Microsoft auch nach den neuen Hardware-Richtlinien noch keinen frei zugänglichen Speicherslot. Deshalb lässt sich der 8-Gigabyte große interne Speicher nicht erweitern. Dem Nutzer stehen deshalb auf dem Gerät nach Abzug des Speicheranteils für das System nur knapp fünf Gigabyte zum Ablegen von Apps, Fotos, Videos und Musik zur Verfügung. Hinzu kommt Cloud-Speicher bei Microsofts Online-Dienst SkyDrive.

Nokia Lumia 610 mit anderen Produkten vergleichen

Informationen zu Nokia Lumia 610

Auf der Nokia Lumia 610 Produktseite finden Sie weitere Informationen, wie technische Daten, Zubehör, aktuelle Preise oder weitere Vergleiche mit Konkurrenz-Produkten.

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