Vier Helden müsst Ihr sein
Heroes of Ruin: Im Kurztest
Nicht nur in der Ruhe, sondern auch in der Gemeinschaft liegt die Kraft. "Heroes of Ruin" heißt ein neues Actionrollenspielabenteuer für Nintendos 3DS-Konsole, das sich zwar im Alleingang bestreiten lässt, im Wesentlichen aber auf den Mehrspielereinsatz getrimmt wurde. Publisher Square Enix besetzt damit eine bislang leere Nische.
Inhaltsverzeichnis
- 1Video: Heroes of Ruin
- 2Fazit
- 3Datenblatt
Der Herrscher der Stadt Nexus verspricht demjenigen unermessliche Reichtümer, der es schafft, einen Fluch von ihm zu nehmen. Vier Helden folgen dem Ruf - und stellen den Spieler vor die Qual der Wahl: Wollen sie die nächsten 15 bis 20 Stunden als flinker menschlicher Revolverheld, stämmiger Barbar, magiebegabte Elfe oder robustes Katzenwesen erleben?
Hat man sich entschieden, beginnt ein für Solospieler auf Dauer etwas öder Kreislauf: In Nexus, dem Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, erhält man zahlreiche Aufträge, die sich bis auf vereinzelte Ausnahmen auf das Erlegen von Monstern und Sammeln von Zutaten im näheren Umland beschränken. Sind diese absolviert, kehrt man zurück, um eine Belohnung in Form von Gold, Erfahrungspunkten und Ausrüstungsgegenständen einzustreichen. Um all den überflüssigen Krempel loszuwerden, den man während der Ausflüge durch eifriges Monstermeucheln einsackt. Und um den nächsten Auftrag anzunehmen ...
Etwas interessanter wird das äußerst simple Spielprinzip, wenn drei Freunde mitmischen und sich um die wertvollsten Beutestücke zanken. Diese lassen sich untereinander austauschen oder auf einem weltweiten Multiplayer-Marktplatz im Stile des "Diablo 3"-Auktionshauses versteigern. Allerdings ist bei "Heroes of Ruins" die Sammelsucht bei Weitem nicht so stark ausgeprägt wie beim großen Vorbild. Das mag zum einen der etwas einfallslosen Hintergrundgeschichte geschuldet sein. Zum anderen dem überschaubaren Charakterausbau. Trotz unterschiedlicher Talente und Fähigkeiten führen Kämpfe gegen wandelnde Haie, Ghoule, Riesenspinnen und Eisdinos meist zu stupidem Tastenhämmern.
Video: Heroes of Ruin
Auch technisch reißt Square-Enix' Heldenquartett keine Bäume aus. Die Landschaften sind zwar farbenfroh und abwechslungsreich. Allerdings wird der Staunfaktor, der auch aus dem schicken 3D-Tiefeneffekt rührt, durch matschige Texturen und klobige Figuren wieder geschmälert.
Heroes of Ruin: Im Kurztest
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Bild vergrößern "Heroes of Ruin" lässt sich alleine spielen, macht aber erst mit drei Freunden im Schlepptau Spaß. (Bild: Square Enix) - Bild 2 von 11
Bild vergrößern Trotz unterschiedlicher Talente und Fähigkeiten führen Kämpfe gegen wandelnde Haie, Ghoule, Riesenspinnen und Eisdinos meist zu stupidem Tastenhämmern. (Bild: Square Enix) - Bild 3 von 11
Bild vergrößern Die Landschaften sind abwechslungsreich, aber karg. (Bild: Square Enix) - Bild 4 von 11
Bild vergrößern Größere Brocken lassen sich als Gruppe wesentlich einfacher besiegen. (Bild: Square Enix) - Bild 5 von 11
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Fazit
"Heroes of Ruin" ist in erster Linie geselligen 3DS-Besitzern zu empfehlen. Alleine macht die lineare Monsterhatz dagegen nur halb so viel Spaß.
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Datenblatt
| Heroes of Ruin | |
| Spielname | Heroes of Ruin |
| Hersteller | n-Space/Square Enix |
| Vertrieb | Nintendo |
| Genre | Rollenspiel |
| Erhältlich ab | 15.06.2012 |
| Preis | ca. 45 Euro |
| EAN Code | 0045496522247 |
| Schwierigkeit | Für Einsteiger und Fortgeschrittene |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Multiplayer | 2-4 |
| Sonstiges | |
| Bewertung Grafik | befriedigend |
| Bewertung Steuerung | gut |
| Bewertung Sound | gut |
| Bewertung Spielspass | befriedigend |
| Bewertung Gesamt | befriedigend |
| System | 3DS |
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