Blizzard legt viel Wert auf Sicherheit
Ab 18: Diablo 3-Echtgeld-Auktionshaus startet in Europa
Beim Action-Rollenspiel Diablo 3 haben nun auch europäische Nutzer Zugriff auf das angekündigte Echtgeld-Auktionshaus. Ab sofort können die Spieler hier Waffen, Ausrüstung und weitere Gegenstände kaufen und verkaufen. Publisher Blizzard will Betrug dabei von vorneherein durch diverse Sicherheitsvorkehrungen und einige Beschränkungen verhindern.

So ist ein weltweiter Handel mit Gegenständen über das Diablo 3 Echtgeld-Auktionshaus nicht möglich. "Spieler haben lediglich in ihrer Heimatregion (nur Europa und Amerika) Zugang zum Echtgeld-Auktionshaus. Für Charaktere, die außerhalb eurer Heimatregion erstellt wurden, könnt ihr also keine Gegenstände in einem Echtgeld-Auktionshaus kaufen oder verkaufen", teilt Blizzard im Diablo 3-Blog mit. Die Heimatregion wird dabei vom Spiel automatisch über die Angaben im Battle.net-Konto ermittelt. Neben dieser regionalen Beschränkung untersagt Blizzard in Europa und Russland auch Spielern unter 18 Jahren den Zugang zum Echtgeld-Auktionshaus.
Sicherheitsvorkehrungen wie beim Online-Banking
Der Hersteller verpflichtet zudem alle Spieler, die beim Echtgeld-Auktionshaus als Zahlungsweise Battle.net-Guthaben nutzen wollen, ihren Battle.net-Account mit einem Battle.net-Authentificator zu verknüpfen. Dieser ist mit den vom Online-Banking bekannten TAN-Generatoren vergleichbar.
Wer dagegen PayPal als Zahlungsmethode wählt, muss sich für die so genannten Mobilen Benachrichtigungen von Blizzard anmelden. Der Hersteller weist zudem darauf hin, dass es einige Zeit dauern kann, bis Transaktionen von Gegenständen abgeschlossen sind. Denn Blizzard behält sich vor, transferierte Gegenstände zu prüfen.
Zum Start des Echtgeld-Auktionshauses in Europa werden laut Blizzard nur Ausrüstungsgegenstände zum Kauf angeboten, erst später soll das Angebot um Verbrauchsgegenstände erweitert werden. Immer auf dem Laufenden zum Thema Diablo 3 hält Sie dieser netzwelt-Artikel.






