70 Bewerbungen aus Deutschland

ICANN: 1.930 Vorschläge für neue Top-Level-Domains

Die Internet-Verwaltung ICANN hat auf einer Pressekonferenz in London das Ergebnis der Bewerbungsphase für neue Domain-Endungen bekanntgegeben. Insgesamt gingen 1.930 Vorschläge für sogenannte neue Top-Level-Domains ein, darunter 70 Bewerbungen aus Deutschland. Bis die ersten neuen Domain-Endungen aber ins Netz gelangen, wird noch mindestens ein halbes Jahr vergehen.

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Alle Bewerbungen werden nun geprüft. Mit der Bekanntgabe und Freischaltung der ersten neuen Domain-Endungen sei nicht vor dem ersten Quartal 2013 zu rechnen, teilte die ICANN in London mit. Schließlich gibt es bei den Vorschlägen auch zahlreiche Doppelungen, bei denen sich mehrere Unternehmen beziehungsweise Organisationen um eine Domain-Endung streiten. Beispiele hierfür sind die Endungen ".baby" oder ".auto" - aber auch die Endung ".cloud", um die sich unter anderem der Internethändler Amazon bewirbt.

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Zahlreiche Unternehmen etwa der Computer-Hersteller Apple wollen sich ihren Markennamen zudem als Domain registrieren lassen. Eine komplette Liste aller Vorschläge und Bewerber hat die ICANN im Internet veröffentlicht.

70 Bewerber aus Deutschland

Insgesamt 70 der 1.930 Bewerbungen um die neuen Domain-Endungen kommen aus Deutschland. Neben geografischen Begriffen wie Berlin oder Hamburg bewirbt sich auch beispielsweise die Spiegelgruppe mit einer neuen Domain-Endung. Wie die ICANN mitteilte, gibt es insgesamt 911 Bewerbungen aus Nordamerika, 675 aus Europa, 303 aus dem Raum Asien und Pazifik, 24 aus Lateinamerika und 17 aus Afrika.

Die Diskussion über das Bewerbungsverfahren um neue Top-Level-Domains hatte sich innerhalb der Internet-Verwaltung über mehrere Jahre hinweg hingezogen.

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