Je 600.000 Euro Preisgeld
Finnland: Erstmals zwei Gewinner bei Millenium-Technologiepreis
Erstmals in der Geschichte des Millennium-Technologiepreises geht die hochdotierte Auszeichnung zu gleichen Teilen an zwei Preisträger: an Linus Torvalds, den Entwickler des Linux-Kernels, und an den Pionier der Stammzellenforschung Shinya Yamanaka. Der Preis gilt informell als eine Art "Nobelpreis für Technologie und Ingenieure" und ist mit insgesamt 1,2 Millionen Euro dotiert.
"Das internationale Auswahlkomitee entschloss sich, den Preis zum ersten Mal in der zehnjährigen Geschichte dieses Technologiepreises auf zwei Innovatoren zu verteilen", sagt Ainomaija Haarla, President und CEO der Technology Academy Finland. Dr. Shinya Yamanakas Arbeit in der Stammzellenforschung und Linus Torvalds' Arbeit in der Entwicklung von Open-Source-Software hätten ihre betreffenden Fachgebiete nachhaltig verbessert, heißt es weiter. Beide waren am 19. April für den Millenium Technologiepreis nominiert worden.
Preisträger bedanken sich für Unterstützung
Linus Torvalds, der Erfinder des Linux-Kernels, äußerte sich geehrt. "Bedanken möchte ich mich bei den Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte und die dazu beigetragen haben, dass dieses Projekt nicht nur ein technischer Erfolg wurde, sondern immer wieder interessant blieb und Spaß machte", sagte er. Auch Yamanaka verwies auf die Leistung seiner Studenten und Assistenten. Er gilt als Pionier der induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) und Entwickler des Verfahrens zur Erzeugung von Stammzellen aus nicht-embryonalen Quellen.
Die Ausgezeichneten teilen sich das Preisgeld und erhalten je 600.000 Euro. Die Auszeichnung gilt als Europas angesehenster Wissenschafts- und Technologie-Preis. Bisheriger Preisträger ist zum Beispiel Sir Tim Berners-Lee, der Begründer des World Wide Web.


Warhammer 40.000: Dark Millenium wird nicht mehr als Massively Multiplayer Online (MMO)-Spiel erscheinen. Stattdessen kommt der Titel als Singleplayer auf den Markt, wie Publisher THQ bekanntgab.
Embryonale Stammzellen von Mäusen können sich zu Netzhaut formen, ohne dass dafür ein Einfluss von außen nötig wäre. Dies zeigen japanische Wissenschaftler in einer Studie.
Nun gibt es auch einen Ort, wo Internet-Pioniere geehrt werden: die Internet Hall of Fame. Zum Start wurden 30 Männer und drei Frauen in die ehrwürdigen Hallen aufgenommen.
Nach 20 Jahren im Duell mit Microsoft sieht Jim Zemlin, der Chef der Linux-Stiftung, den Rivalen aus Redmond als geschlagen an. Er beherrsche nur noch den mittlerweile unbedeutenden Desktop-Bereich.
Wer OpenSUSE, Ubuntu, Fedora und Co. einsetzt, arbeitet im Kern mit dem gleichen Betriebssystem. Linux hat sich über die Jahre zu einer sehr erfolgreichen Plattform entwickelt, nun steht die neue Version 3.0 an.
Durch die Beobachtung von Supernovae stellten drei Astronomen fest, dass sich das Universum immer schneller ausdehnt. Für diese überraschende Erkenntnis wurden sie jetzt mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Für den diesjährigen Millienium-Technologiepreis ist unter anderem Linus Torvalds, der Initiator des Linux-Open-Source-Codes nominiert. Daneben steht der japanische Stammzellenforscher Yamanaka zur Wahl.




