Apple iOS 6: Nächste Version des mobilen OS vorgestellt
Neue Karten-App mit Navi-Funktionen
Apples iPhone 4S und das neue iPad könnten damit künftig Navigationsgeräten in Autos mächtig Konkurrenz machen. Denn wie zuvor vermutet präsentierte Apple auf der WWDC-Keynote auch einen neuen Kartendienst, der in iOS 6 integriert sein wird. Der neue Dienst bietet unter anderem 3D-Ansichten, wie sie Google vor Kurzem für Google Maps und Google Earth angekündigt hat.
Zudem ist eine Navigationssoftware integriert, die auch Verkehrsinformationen berücksichtigt und den Nutzer beispielsweise bei Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit auf einer Strecke warnt. Die Navigationssoftware lässt sich dabei dank Siri vollkommen per Sprache steuern.
Tiefere Facebook-Integration
Wie zuvor ebenfalls spekuliert wird Facebook zudem ähnlich wie Twitter künftig tiefer in das System integriert. Nutzer können jederzeit aus iOS heraus etwas bei Facebook posten und im App Store und bei iTunes auch Inhalte "liken".
Apple erweitert zudem seinen Online-Dienst iCloud um einen Foto-Sharing-Dienst - ähnlich dem von Facebook gekauften Service Instagram. Über die iCloud wird es künftig auch möglich sein, am Mac besuchte Tabs mit dem Safari-Browser auf iPhone oder iPad zu synchronisieren.
Neuer Dialer und neue Facetime-Version
Als weitere Neuerungen präsentierte Apple eine neue Telefon-App, die es unter anderem ermöglicht, sich an Rückrufe erinnern zu lasen. Apples i-Geräte bieten künftig zudem auch einen "Nicht stören"-Modus, in dem das Gerät alle Benachrichtigungen und Anrufe zurückweist - der Nutzer kann hiervon aber bestimmte Kontakte ausnehmen. Der Videochat Facetime steht künftig nicht mehr nur bei WLAN-Verbindungen, sondern auch über das Mobilfunknetz zur Verfügung.
Außerdem wird iOS 6 zwei neue Apps beinhalten: Passbook erlaubt es Kundenkarten, Flugtickets etc. in einer App zu speichern. Befindet sich ein Laden, für den der Nutzer einen Gutschein beziehungsweise eine Kundenkarte besitzt, in der Nähe, kann er sich sogar benachrichtigen lassen. Zudem erweitert Apple die Eingabehilfe für Menschen mit Behinderungen.






