Vertrag gekündigt

Nach Kritik: Hasso-Plattner-Institut beendet Schufa-Forschungsprojekt

Die Welle der Empörung über die Pläne der Schufa, Facebook-Daten zu nutzen, ist riesig. Nun hat das beauftragte Hasso-Plattner-Insitut (HPI) der Universität Potsdam regiert: Der Vertrag über eine Zusammenarbeit wurde gekündigt. Ursache seien Missverständnisse in der Öffentlichkeit, weshalb das Projekt nicht mehr unbelastet sei. 

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Vor Kurzem war bekannt geworden, dass die Auskunftei Schufa die Sammlung von Daten aus Sozialen Netzwerken prüft. Zum Beispiel könnten Kontakte von Facebook-Mitgliedern einbezogen werden, um Beziehungen zwischen Personen zu untersuchen und Hinweise auf die Kreditwürdigkeit zu finden, wie der Sender NDR Info herausfand. Die Pläne lösten einen Sturm der Empörung aus. Dabei scheint ein solches Vorgehen in anderen Branchen offenbar schon lange Usus zu sein.

Nötige Ruhe für wissenschaftliches Projekt fehle

Nun hat das HPI den Vertrag über eine Zusammenarbeit bei der Grundlagenforschung gekündigt. Angesichts mancher Missverständnisse in der Öffentlichkeit über den vereinbarten Forschungsansatz und darauf aufbauender Reaktionen könne ein solches wissenschaftliches Projekt nicht unbelastet und mit der nötigen Ruhe durchgeführt werden, erklärte HPI-Direktor Christoph Meinel.

Weitere Informationen zu den Plänen der Schufa erhalten Sie hier auf netzwelt.

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