Schutz vor unangemessener Kommunikation

Miiverse: Nachrichten werden vor Veröffentlichung geprüft (Update)

Bereits vor dem Start der Gaming-Messe E3 stellte Nintendo-Chef Satoru Iwata ein eigenes Soziales Netzwerk vor. Über das sogenannte Miiverse können sich Nutzer Nachrichten schicken, diese werden vor der Veröffentlichung aus Sicherheitsgründen überprüft. Update: Moderation greift nicht immer.

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Nintendo möchte sicherstellen, dass nur angemessene Nachrichten im Miiverse auftauchen. (Bild: Screenshot YouTube.com/Nintendo)
Nintendo möchte sicherstellen, dass nur angemessene Nachrichten im Miiverse auftauchen. (Bild: Screenshot YouTube.com/Nintendo)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Schutz dank dreier Vorkehrungen
  2. 2Vor E3 gezeigt
  3. 3Update 13. Juni: Nähere Informationen zu den Schutzmechanismen
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Das Update vom 13. Juni finden Sie am Ende des Artikels.

In einem Interview mit Hero Complex - einem Blog der Los Angeles Times - verriet Iwata, dass sich Nintendo schon Gedanken darüber gemacht, wie es gelingt, dass die Kommunikation im Miiverse anständig verläuft. Das Miiverse erlaubt nicht nur das Verschicken reiner Textnachrichten, Nutzer können auch handschriftliche Notizen oder Zeichnungen, die über den Touchscreen des Wii U GamePads erstellt wurden, verschicken.

Schutz dank dreier Vorkehrungen

Insgesamt drei Mechanismen plant Nintendo einzusetzen. Einerseits wird ein Filter eingebaut, der die Texte nach vorgegebenen unerwünschten Wörtern durchsucht. Da dadurch natürlich nicht alle ungewollten Nachrichten erkannt werden, plant Nintendo Moderatoren einzusetzen. Diese Moderatoren gehen die Posts laut Iwata dann vor der Veröffentlichung durch. Dadurch entsteht eine Verzögerung, bevor die Nachricht des Nutzers gepostet wird.

Noch steht nicht genau fest, wie lange Spieler warten müssen, Iwata erklärte allerdings in dem Interview: "Ich persönlich denke, dass 30 Minuten akzeptabel sein müssten." Ein unmittelbares Feedback sei wichtig in einem Sozialen Netzwerk, gleichzeitig sollen sich Eltern aber auch sicher sein, dass das Miiverse ein sicherer Platz für ihre Kinder sind.

Die dritte Methode, die eingesetzt werden soll, bindet die Community selbst mit ein. Nutzer können Inhalte melden, die sie als unangemessen empfinden. Allerdings können in solchem Fall natürlich bereits einige Miiverse-Mitglieder die entsprechende Nachricht gesehen haben.

Nintendo Direct Pre E3 - Miiverse

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Vor E3 gezeigt

Das Miiverse wurde in einem Nintendo Direct im Vorfeld zur Spiele-Messe E3 vorgestellt. In dem Webcast ging es daneben auch um den finalen Controller für die neue Konsole namens Wii U GamePad. Die Wii U unterstützt zwei solche Controller, allerdings mit einer Einschränkung. Wii-Besitzer dürfen sich dagegen freuen, denn Nintendo möchte es ermöglichen, dass Spielstände von der alten auf die neue Konsole importiert werden können.

Alle Informationen rund um die Wii U finden Sie hier bei netzwelt.

Update 13. Juni: Nähere Informationen zu den Schutzmechanismen

In einem Interview mit der Gaming-Seite Kotaku erläuterte Reggie Fils-Aime, Präsident von Nintendo of America, etwas näher die Prüfmechanismen. Demnach können Eltern festlegen, dass ihre Kinder überhaupt keine Miiverse-Kommunikation führen dürfen. Sie können die Kommunikation auch auf Freunde beschränken oder sie komplett öffnen.

Er erklärte außerdem, dass nicht alle Beiträge von einem Moderator geprüft werden. Dieser Schutzmechanismus greift demnach nur, wenn der technische Scan Alarm schlägt, ein Beitrag als unangemessen gemeldet wurde oder ein Nutzer öfter wegen unangemessener Inhalte aufgefallen ist. In allen anderen Situationen wird die Nachricht des Miiverse-Mitglieds direkt und ohne Verzögerung veröffentlicht.

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