Vorfall wird untersucht
Last.fm: Alle Nutzer sollen ihr Passwort ändern
Nachdem einige Nutzerpasswörter im Internet aufgetaucht sind, greift das Musikportal Last.fm zu drastischen Maßnahmen: Sämtliche Nutzer werden vorsorglich aufgefordert, ihr Passwort zu ändern. Der Vorfall werde derzeit untersucht.
Auf Last.fm können Nutzer sich ihre Lieblingssongs selbst zusammenstellen und per Streams im MP3-Format anhören. Derzeit untersuchen die Anbieter eine Sicherheitslücke, durch die einige Nutzer-Passwörter im Netz aufgetaucht waren. Dies stehe vermutlich im Zusammenhang mit Angriffen auf andere Seiten. Als Vorsorgemaßnahme bittet der Dienst sämtliche Nutzer, ihr Passwort sofort zu ändern, wie Last.fm mitteilt.
Passwort möglichst nicht für andere Dienste verwenden
Nutzer sollen sich dazu einloggen und ihr Passwort ändern. Auch Mitglieder, die ihr Passwort vergessen haben, können dieses ändern, ohne sich einzuloggen. Zudem empfiehlt Last.fm, eine andere Zeichenkombination zu nutzen als bei anderen Diensten. Die Betreiber entschuldigen sich für die Unannehmlichkeiten.
Vor Kurzem erst waren Passwörter des Business-Netzwerks LinkedIn im Netz aufgetaucht.


Mal wieder vor lauter Passwörtern den Login des E-Mail-Clients vergessen? Im Zettelwust die Windows-Anmeldung verloren? Trotzdem skeptisch gegenüber Passwort-Managern im Browser? Dann könnte die Freeware KeePass zu Ihrem ganz persönlichen Safe für brisante Buchstabenkombinationen werden: Nur ein einziges Passwort ist noch notwendig, der Rest ist in sicheren Händen.
Seit 2002 legt Last.fm Musik auf. Der Dienst ist gerade deshalb so beliebt, weil die Nutzer damit sehr leicht Musik finden können, die auf ihren persönlichen Vorlieben und Interessen basiert. Netzwelt stellt die wichtigsten Funktionen des Dienstes vor.
Einfache Passwörter lassen sich zwar leichter merken, bergen aber auch ein großes Sicherheitsrisiko. Dennoch ist das beliebteste Zugangswort in vielen internationalen Unternehmen "Password1", wie eine aktuelle Studie ergab.
Googles Chrome soll einen eigenen Passwort-Generator erhalten. Nutzer können einem vorgeschlagenen Passwort zustimmen, der Rest sei normales Passwort-Management.
Facebook gerät erneut in die Negativ-Schlagzeilen. Wie das Sicherheits-Unternehmen Symantec berichtet, war es Dritten offenbar über Jahre hinweg möglich, Profile und Fotos von Nutzern abzugreifen. Das Soziale Netzwerk bestätigt die Lücke und will diese umgehend ausbessern.
Bei einem Hackerangriff auf LinkedIn sind Passwörter gestohlen worden. Noch ist unklar, wie viele Nutzer betroffen sind. Das Business-Netzwerk will betroffene Mitglieder informieren.
Offenbar ist der Passwortdiebstahl bei dem Business-Netzwerk LinkedIn weniger schlimm als befürchtet. Nur eine kleine Anzahl der 6,5 Millionen aufgetauchten Passwörter seien entschlüsselt worden.




