Funktionsumfang und Bedienbarkeit im Test
Im Vergleich: Die besten PDF-Reader für Windows
Microsoft führt mit Windows 8 den sogenannten Windows Reader ein, welcher den Adobe Reader vollständig ersetzen soll. Doch wie gut ist das neue Programm wirklich? Und wie schneidet der alternative Nitro Reader im Vergleich zur Konkurrenz ab? Netzwelt zieht einen Vergleich.
Inhaltsverzeichnis
- 1Betriebssystem
- 2Geschwindigkeit
- 3Dateiformat
- 4Änderungen
- 5Unterschriften
- 6Fazit
Der Adobe Reader gehört zum Rüstzeug jedes Anwenders: Nur mit der kostenlosen Anwendung ist es möglich, PDF-Dokumente anzuzeigen. Mit Windows 8 soll sich das ändern und der Windows Reader den Adobe Reader ersetzen - und wem beide Programme nicht gefallen, kann ja immer noch zum Nitro Reader greifen. Netzwelt zieht einen Vergleich der drei PDF-Betrachter.
Betriebssystem
Bei der Auswahl des besten PDF-Betrachters kommt es zunächst einmal darauf an, welches Betriebssystem der Nutzer verwendet: Da der Windows Reader ein integraler Bestandteil von Windows 8 ist, kann er leider nicht auf älteren Systemen eingesetzt werden - und es gibt auch keine Anzeichen, dass Microsoft ihn jemals portieren wird. Sowohl der Adobe Reader als auch Nitro Reader laufen ab Windows XP und neuer, nur Adobe bietet aber noch eine ältere Version für Windows 2000 und noch ältere Ausgaben an - der Nitro Reader 2 kommt in diesem Fall nicht infrage. Dafür macht er auf 64-bit-Systemen eine erheblich bessere Figur: Wer Vista oder Windows 7 im 64-bit-Modus betreibt, kann zu einer speziellen 64-bit-Variante greifen, die auf die Anforderungen des Systems gesondert optimiert wurde.


Windows 8 beinhaltet mit dem Windows Reader ein Programm, mit dem PDF-Dokumente ab Werk angezeigt werden können. Mit der altbekannten Bild- und Faxanzeige hat die Anwendung nicht mehr viel zu tun.
Software-Hersteller Adobe hat einen Sandkasten-Modus für kommende Acrobat-Produkte angekündigt. Hierdurch sollen die Nutzer besser vor Schadsoftware geschützt werden, die sich in pdf-Dateien versteckt. Die Sicherheitsfunktion wird es aber zunächst nur unter Windows geben.
PDFs sehen auf jedem Rechner genau gleich aus. Allerdings hat das Dateiformat auch einen gravierenden Nachteil: Wer PDFs bearbeiten will, muss sich das teure Adobe Acrobat kaufen - oder den Nitro Reader verwenden.
Apple und Adobe: Das passt nicht immer zusammen. Jetzt hat der Softwarehersteller allerdings eine neue Anwendung für iOS-Geräte veröffentlicht, ab sofort ist der Adobe Reader im App Store und bei iTunes erhältlich.
Das Standardprogramm zum Anzeigen von PDF-Dateien in neuer Version: Der Adobe Reader 10 zeigt Dokumente deutlich schneller an als sein Vorgänger, wirkt aufgeräumt und bietet Windows-Nutzern dank Sandbox-Funktion auch mehr Sicherheit. Infizierte PDFs werden nun getrennt vom System gerendert und somit unschädlich gemacht.
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