Metro zum Spaß, Desktop zum Arbeiten

Eingewöhnung nötig: Windows 8 Release Preview im Test

Windows 8 wirkt auf den ersten Blick sehr ungewohnt. Es gibt kein Startmenü und nach der Installation und ersten Anmeldung landet der Nutzer automatisch auf der Metro-UI. Grund zur Panik besteht trotzdem nicht. Im Test der Release Preview zeigt netzwelt, dass das neue Betriebssystem trotz Microsofts tiefgreifender Änderungen im Vergleich zu Windows 7 durchaus überzeugen kann.

?
?



Windows 8: Microsoft veröffentlichte kürzlich eine Release Preview des angekündigten Betriebssystems Windows 8. Die Beta gibt bereits einen Vorgeschmack auf die endgültige Version der Software. Zum Video: Windows 8

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Schnelle Installation und schneller Start
  2. 2Erster Kontakt mit Metro
  3. 3Aktive Ecken
  4. 4Steuerungsoptionen
  5. 5Kontakte, SkyDrive, Windows Reader und Co.
  6. 6Metro = Entertainment
  7. 7Der Desktop
  8. 8Kompatibilität von Desktop und Metro
  9. 9Windows 7 vs. Windows 8 - der Speed-Test
  10. 10Fazit
Werbung

Microsoft hat versprochen, Windows 8 vor allem schneller und schlanker zu machen als seinen Vorgänger. Dass dies gelungen ist, macht sich bereits bei der ersten Installation bemerkbar, die nach zehn Minuten abgeschlossen ist. Der Kaltstart dauerte lediglich 26,1 Sekunden, bis der Anmelde-Bildschirm auftauchte, im Vergleich zu 1 Minute und 2 Sekunden bei Windows 7.

Schnelle Installation und schneller Start

Getestet wurde die aktuelle Release Preview von Windows 8 (32-Bit). Sie kommt der endgültigen Veröffentlichung des angekündigten Betriebssystems schon sehr nahe. Installiert wurde sie auf einem All-in-One-PC von Asus (EeeTop ET2002T). Integriert ist ein Intel Atom 330-Prozessor mit 1,6 Gigahertz. Der Festplattenspeicher umfasst 250 Gigabyte mit 5.400 Umdrehungen in der Minute. Der Arbeitsspeicher liegt bei zwei Gigabyte (DDR2). Zudem ist eine Ion-Grafikkarte von Nvidia integriert.

Nach der Installation und dem Hochfahren muss sich der Nutzer nur noch anmelden. Hier wird er nach einer Windows Live-ID gefragt, die er jedoch nicht zwingend sofort einrichten muss. Um den vollen Umfang von Windows 8 nutzen zu können, ist eine solche jedoch erforderlich. Ähnlich wie bei der Apple-ID, die für den iTunes Store notwendig ist, ist der Windows Live-Account beispielsweise nötig, um Apps aus dem Windows Store herunterzuladen.

Nach der Anmeldung landet der Nutzer auf der viel diskutierten Metro-UI, die gestalterisch an Windows Phone 7 erinnert.

Erster Kontakt mit Metro

Wer noch keine Windows Phone-Erfahrung hat, wird beim ersten Kontakt mit Metro wahrscheinlich erst einmal etwas verunsichert sein. Im Vergleich zu Windows 7 ist auf dem Startbildschirm nichts, wie es einmal war: Anstatt des Start-Knopfs und der Taskleiste findet der Nutzer lediglich Live-Kacheln vor, die zudem nicht auf Programme, sondern auf Apps verweisen - eine gewisse Eingewöhnungszeit muss auch für alte Windows-Hasen definitiv eingeplant werden.

Aktive Ecken

Der Nutzer muss sich im Wesentlichen an drei Dinge gewöhnen: Erstens sind die Ecken und Ränder des Bildschirms bei Windows 8 aktiv. Wandert der Nutzer mit der Maus beispielsweise in die Ecke links oben, tauchen am linken Bildschirmrand alle aktiven Programme auf. Wandert er nach rechts, findet er die Programm-Suchfunktion und die Einstellungen von Metro beziehungsweise des gerade geöffneten Programms.

Generell findet die rechte Maustaste häufiger Verwendung als der Doppelklick, der in Metro so gut wie gar nicht mehr gebraucht wird. Er wird beispielsweise benötigt, um die Apps konfigurieren zu können oder um im Internet Explorer alle geöffneten Tabs anzuzeigen. Im Test brauchte es einige Stunden, um sich an die neue Bedienung zu gewöhnen. Danach gelang die Steuerung mit Maus und Tastatur oder auch per Touchscreen ohne größere Verzögerungen.


Alle netzwelt-Specials

TV Im Vergleich NAS als TV-Empfänger und Media Player

Mit Softwareerweiterungen werden Netzwerkspeicher zu TV-Zentrale und Media Player für das Wohnzimmer. Netzwelt gibt einen Überblick über...

DSL AVM Neue Fritz!Box 3390 mit schnellem Dualband-WLAN

Die Fritz!Box 3390 spannt zwei Funkbänder mit bis zu 450 Megabit pro Sekunde parallel auf. Sie eignet sich vor allem für Anwender, die Wert auf...



Forum