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Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N im Test
Telefon-Funktion und Mini-Apps

von Jan Kluczniok Uhr veröffentlicht

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Flash, Doppel-Kamera und Telefon-Funktion - das Samsung Galaxy Tab begeisterte 2010 vor allem mit seiner Vielfältigkeit. Die Neuauflage Galaxy Tab 7.0 Plus N steht dem in Nichts nach.

Nach einiger Verzögerung durch Rechtsstreitigkeiten mit Apple bietet Samsung nun auch in Deutschland weitere Tablet-Modelle an. Das Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N ist eine Neuauflage des ursprünglichen Galaxy Tab. Der Apfel fällt dabei nicht weit von Stamm, im Test präsentiert sich das Tab 7.0 Plus N ebenso vielfältig wie das 2010er Modell.

Verarbeitung und Design

Wie das ursprüngliche Galaxy Tab steckt auch das Galaxy Tab 7.0 Plus N in einem Plastikgehäuse, was sich aber deutlich hochwertiger anfühlt als das des ersten Galaxy Tabs und des großen Bruders Galaxy Tab 10.1 N. An die Verarbeitungsqualität des Apple iPad oder des Huawei MediaPads reicht es jedoch nicht heran.

Mit dem handlichen 7-Zoll-Format ist das Galaxy Tab 7.0 Plus N allerdings deutlich kompakter als der Branchenprimus Apple iPad. Anders als das Tablet aus Cupertino lässt sich das Tab 7.0 Plus N beispielsweise auch problemlos in der Jackettasche verstauen - und eignet sich daher perfekt für den Einsatz unterwegs. Um dabei online bleiben zu können, bietet das Tab 7.0 Plus N einen SIM-Kartenschacht.  Einen entsprechenden Tarif vorausgesetzt kann dann das Galaxy Tab auch zum Telefonieren verwendet werden. Die Sprachqualität ist dabei jedoch nur befriedigend. Für Sofa-Surfer und Nutzer, die darauf verzichten können "always on" zu sein, bietet Samsung aber auch eine etwas günstigere WLAN-Version - nur auf die Telefonfunktion muss man hier verzichten.

Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N

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Das Display des Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N misst in der Diagonalen sieben Zoll. (Bild: netzwelt)

Speicher und Anschlüsse

Ausführungen mit verschieden großem internen Speicher bietet Samsung in Deutschland nicht an. Der 16 Gigabyte große interne Speicher lässt sich jedoch über einen Speicherkartenslot an der Seite um bis zu 32 Gigabyte erweitern. Von den 16 Gigabyte an internem Speicher stehen dem Nutzer ab Werk übrigens knapp 13 Gigabyte zur Verfügung.

Bei den Anschlüssen geizt Samsung dagegen: Neben einem Kopfhöreranschluss bietet das Tab 7.0 Plus N nur einen proprietären Dock-Anschluss an der Unterseite, über den das Tablet gleichzeitig auch geladen wird. Über ein beiliegendes Adapterkabel kann es auch einen Computer mit USB-Anschluss angeschlossen werden. Weitere Adapter etwa für den Anschluss an den Fernseher muss der Nutzer dagegen separat bei Samsung erwerben - Kostenpunkt 30 bis 40 Euro.

Hardware

Als Prozessor kommt eine Eigenentwicklung von Samsung zum Einsatz. Der 1,2 Gigahertz starke Dual-Core-Prozessor macht dem Tablet-PC dabei ordentlich Beine. Ruckler oder große Ladezeiten gab es im Test nicht. In den Benchmarks Browsermark, Sunspider und AnTuTu landete es jeweils auf den vorderen Plätzen.

Das Display bietet zwar keine HD-Auflösung, dies fiel beim Lesen und Arbeiten im Testbetrieb jedoch nicht negativ auf. Der Bildschirm liefert leuchtende und natürliche Farben, lediglich weiße Flächen wirkten auf dem Galaxy Tab 7.0 Plus N eher gräulich. Dank IPS-Technologie glänzt das Tablet aber mit einem großen Blickwinkel.

Multimedia

Eher enttäuschend sind dagegen die Multimedia-Fähigkeiten des Tablet-PCs. Musik klingt aus dem 7-Zöller extrem blechern, sodass der Nutzer schnell zu den erstbesten Kopfhörern greifen wird. Die rückseitige Kamera macht zwar brauchbare Aufnahmen, allerdings löst sie nur sehr langsam aus. Dafür unterstützt das Tablet auch die Wiedergabe von Flash-Inhalten.

Software

Als Betriebssystem kommt Android 3.2 zum Einsatz. Ein Update auf Android 4.0 steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Das Android-System hat Samsung beim Galaxy Tab 7.0 Plus N mit seiner eigenen Nutzeroberfläche TouchWiz überzogen. Diese bietet die bereits vom Smartphone Galaxy S2 bekannte Zoom-Funktion durch Bewegung des Tablets, was praktisch ist - leider aber nur bei Webseiten und Bildern funktioniert.

Des Weiteren bietet TouchWiz einige spezielle Tablet-Optionen, etwa eine Reihe von Mini-Apps wie MP3-Player oder Taschenrechner, die sich auch aus einer Vollbild-App heraus öffnen und nutzen lassen. Auf dem Testgerät fehlten dagegen die Samsung-Dienste Music Hub und Reader Hub, Musik und E-Books müssen sich Tab 7.0 Plus N-Nutzer also offenbar aus anderen Quellen besorgen.

Fazit

Das Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N ist ein sehr kompaktes und vielseitiges Android-Tablet. In Sachen Verarbeitung muss sich das Galaxy Tab 7.0 Plus N jedoch dem ein oder anderen Konkurrenten aus dem Android-Lager geschlagen geben.

Alternativen sind beispielsweise das Huawei MediaPad oder HTC Flyer.

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Galaxy Tab 7.0 Plus N liegt bei 569 Euro für die 3G-Variante, für die WiFi-Variante beträgt sie 499 Euro. Im Netz werden beide Modelle inzwischen deutlich günstiger gehandelt. Die UMTS-Version kostet hier aktuell rund 370 Euro, die WiFi-Variante nur knapp 300 Euro.

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Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N im Test
Samsung aktualisiert sein sieben Zoll großes Galaxy Tab. Die Plus-Variante bietet aktuelle Hard- und Software, büßt dabei aber nichts von ihrer Vielseitigkeit ein.
http://www.netzwelt.de/news/92558-samsung-galaxy-tab-7-0-plus-n-test.html
2012-06-08 16:55:46
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/juristen-web-anschluss-gibt-rocketlawyer-bild-netzwelt7338.jpg
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