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HTC One S im Test Keramik-Gehäuse und Snapdragon S4-Prozessor

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Zwar kein Flaggschiffmodell, aber dennoch herausragend: Das HTC One S bietet ein Keramik-Gehäuse mit einzigartiger Haptik. Unter der kratzfesten Hülle steckt zudem eine leistungsstarke Hardware.

"I'm the One you've been waiting for", steht auf der Schutzfolie des HTC One S. Tatsächlich wecken die Hersteller-Angaben zur Verarbeitung und den technischen Daten des Modells hohe Erwartungen - und so viel vorweg: Diese werden nicht enttäuscht.

HTC One S

Verarbeitung und Design

Das HTC One S gibt es in zwei Varianten: Das silberne Modell bietet ein Aluminium-Gehäuse mit einem Hell-nach-dunkel-Farbverlauf, das netzwelt zum Test zur Verfügung stehende schwarze Modell besitzt dagegen ein Aluminium-Gehäuse mit einer Keramikbeschichtung. Diese bietet gleich mehrere Vorteile: Zum einen bleiben auf dem Modell Schmutz und hässliche Fingerabdrücke nicht so schnell haften, zum anderen ist das Gehäuse, wie im Unboxing-Video bereits zu sehen ist, äußerst kratzfest. Zudem begeistert das Modell mit seiner Haptik: Wer das HTC One S einmal in den Fingern hatte, möchte es fast nicht mehr weglegen.

Die dünne Unibody-Bauform und das geringe Gewicht machen das Modell auch kompatibel mit Hemd- und Hosentaschen. Gegenüber dem Vorgängermodell HTC Sensation XE spart HTC 3,5 Millimeter bei der Gehäusetiefe und 31,5 Gramm beim Gewicht ein. Das HTC One S misst in der Tiefe gerade einmal 7,8 Millimeter und ist damit das dünnste HTC-Handy bislang, auf die Waage bringt das Modell 119,5 Gramm.

Hässliche Gebrauchsspuren: Bei einigen HTC One S-Modellen löst sich die Keramikbeschichtung Nutzern zufolge schnell ab. (Quelle: forum.xda-developers.com)

Allerdings muss hinzugefügt werden, dass Erstkäufer beim schwarzen Modell von erheblichen Mängeln in der Verarbeitung berichten. So löste sich bei einigen Nutzern die Farbbeschichtung des Gerätes binnen weniger Wochen ab.

HTC schob dies auf Probleme beim sogenannten Microarc Oxidation-Verfahren (MAO). Diese Verfahrenstechnik wurde bislang zur Veredelung der Oberflächen von Satelliten eingesetzt und kommt beim HTC One S erstmals auch im Handy-Bereich zum Einsatz. Gegenüber netzwelt kündigte HTC eine schnelle Lösung des Problems an. Beim Testgerät von netzwelt trat das Problem nicht auf.

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Jan Kluczniok
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