Zunächst nur in Großbritannien

Orange San Diego: Erstes Intel-Smartphone in Europa erhältlich

Der britische Netzbetreiber Orange bringt mit dem Modell San Diego das erste auf einem Intel-Chip basierende Smartphone auf den europäischen Markt. Erhältlich ist das Modell ab heute, 6. Juni, zunächst nur in Großbritannien.

?
?


Als Prepaid-Handy kostet das Orange San Diego dem Netzbetreiber zufolge 199,99 Britische Pfund, umgerechnet also knapp 250 Euro. Dafür erhalten Nutzer ein Smartphone mit einem 4,03 Zoll großen Display, einer 8-Megapixel-Kamera, die Videos in Full HD aufnehmen kann, und einem 1,6 Gigahertz starken Intel Atom Z2460-Prozessor, Codename Medfield.

Werbung

Der interne Speicher ist 16 Gigabyte groß. Das Gewicht beträgt 117 Gramm und das Gehäuse ist 9,9 Millimeter dick. Als Betriebssystem kommt Android 2.3 zum Einsatz, über ein Update auf Android 4.0 machen Orange und Intel keine Angaben.

Drittes Intel-Smartphone weltweit

Im Wesentlichen entspricht das San Diego mit seinen Daten dem Smartphone-Referenzdesign, das Intel auf der CES 2012 Anfang Januar in Las Vegas vorgestellt hat. Das Orange San Diego ist weltweit das dritte Smartphone, das mit einem Intel-Chip auf den Markt kommt: Als erstes erschien mit dem Lava Xolo X900 ein Intel-Smartphone in Indien.

Ende Mai brachte Lenovo mit dem LePhone K800 in China ein weiteres Intel-Handy auf den Markt. Dieses Modell konnte netzwelt in Las Vegas bereits kurz ausprobieren und sich dabei von der Leistungsfähigkeit des Intel-Chips überzeugen. Dieser überzeugte im Kurztest vor allem beim Surfen im Netz.

Intel konnte mit seinen Chipsätzen im Smartphone und Tablet-PC-Markt bislang nicht Fuß fassen. Die Chips galten im Vergleich mit der Konkurrenz von Qualcomm, Texas Instruments und Nvidia als zu stromhungrig. Das soll sich nun ändern: Intel verspricht bis zu 14 Tage Stand-by und acht Stunden Sprechzeit in einem 3G-Netz.

Mehr zum Thema »