Angeblich für 100 Millionen US-Dollar
Übernahme: Google kauft Instant-Messaging-Dienst Meebo
Um sein Soziales Netzwerk Google+ zu stärken, hat der Suchmaschinenriese den Instant Messenger Meebo gekauft. Das Meebo-Team soll künftig Google+ unterstützen, berichtet das US-Technikmagazin TechCrunch. Der Kaufpreis soll bei rund 100 Millionen US-Dollar liegen.
Meebo ist ein Internetdienst, der mehrere Instant-Messaging-Protokolle wie ICQ, MSN, Yahoo oder GoogleTalk zusammenführt. Zudem funktioniert die Software als Werbeplattform. TechCrunch zufolge habe der Kaufbetrag vermutlich 100 Millionen US-Dollar betragen. Zudem soll das Meebo-Team künftig für Google+ arbeiten. Im Bereich Verkauf und Marketing soll es Stellenstreichungen geben. Der Dienst habe 100 Millionen aktive Nutzer.
Meebo freut sich über Übernahme
Das Meebo-Team begrüßt die Übernahme: "Wir freuen uns mitzuteilen, dass Meebo ein Abkommen für eine Übernahme durch Google geschlossen hat", teilt der Instant Messenger in seinem Blog mit. Seit sieben Jahren würden sich die Verantwortlichen bemühen, Herausgebern eine bessere Beziehung mit ihren Nutzern zu ermöglichen. Ziel sei es, Seiten sozialer und interaktiver zu gestalten. Zusammen mit Google sollen diese Anstrengungen nun ausgeweitet werden.
"Wir suchen immer bessere Wege, um Nutzern zu helfen, Inhalte zu teilen und mit anderem im Web Kontakt aufzunehmen, wie im echten Leben", teilte der Suchmaschinenriese laut Cnet.com mit. Die Expertise von Meebo im Bereich Publisher Tools sei ein Gewinn für das Google+-Team.


Google spendiert dem Farmvile-Hersteller Zynga laut Medienberichten mehr als 100 Millionen US-Dollar. Zynga soll offenbar für ein Google-eigenes Spieleportal entwickeln.
Ein soziales Netzwerkt mit Schwerpunkt auf Spielen von Google wird immer wahrscheinlicher. Nach einer Investition in den Farmville-Entwickler Zynga, kauft Google nun den Spielehersteller Slide auf.
Seit dem letzten Wochenende häufen sich die Beschwerden über Verbindungsprobleme des Messenger-Programms ICQ. Am späten Montagabend hat die Deutsche Telekom Problem allen Anschein nach behoben. Auslöser könnten Routing-Probleme des Netzanbieters gewesen sein.
Es muss nicht immer Skype sein: Fürs Chatten oder Voice Over IP gibt es Alternativen. Netzwelt gibt einen Überblick über sinnvolle Ersatzprogramme.
Mit Google+ hat der Internet-Konzern seinen langerwarteten Facebook-Rivalen gestartet. Nach anfänglichen Jubelschreien scheint die Community aber langsam die Lust am Sozialen Netzwerk zu verlieren.
Google wächst und setzt weiter auf Innovationen. Im ersten Quartal machte der Suchmaschinenriese 2,89 Milliarden US-Dollar Gewinn, rund 60 Prozent mehr als vor einem Jahr. CEO Larry Page will auch künftig in Innovationen investieren.
Quickoffice gehört ab sofort zu Google. Mit der mobilen App des Programms lassen sich Microsoft Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien auf mobilen Geräten öffnen und bearbeiten. Die Übernahme könnte eine Herausforderung für Microsoft darstellen.




