Mitglieder zur Wahl aufgerufen
Facebook: Abstimmung über Nutzungsregeln
Facebook-Nutzer können derzeit über die geplanten Änderungen der Nutzungsregeln abstimmen. Damit ist das Ergebnis allerdings verbindlich wird, müssen sich 30 Prozent der über 900 Millionen Facebook-Nutzer an der Abstimmung über die geplanten Änderungen der Datenverwendungsrichtlinien sowie der Erklärung der Rechte und Pflichten beteiligen. Ansonsten hat das Ergebnis nur beratenden Charakter.

Auf der Facebook Site Governance kann noch bis zum 8. Juni 18 Uhr über die geplanten Änderungen abgestimmt werden. In dem langen Dokument wird unter anderem erklärt, wie Facebook bereitgestellte Informationen verwendet. Daneben wird beschrieben, wie lange Daten gespeichert werden. Bei der Abstimmung kann zwischen "Vorgeschlagene Dokumente" und "Bestehende Dokumente" gewählt werden.
Bislang haben 65.000 Nutzer abgestimmt
Für die Anerkennung des Wahlergebnisses setzt Facebook eine Mindestbeteiligung voraus: "Wie in beiden Richtlinien angegeben, ist das Ergebnis der Abstimmung verbindlich, wenn mehr als 30 % aller aktiven registrierten Nutzer daran teilnehmen. Sollten weniger als 30 % teilnehmen, so erhält die Abstimmung einen beratenden Charakter", teilt das Soziale Netzwerk mit. Für ein verbindliche Ergebnis müssten also über 270 Millionen Facebook-Nutzer abstimmen.
Von ihrem Stimmrecht haben am Montag, dem vierten Tag der Abstimmung, allerdings erst rund 65.000 Nutzer Gebraucht gemacht. Das kann daran liegen, dass Facebook seine Nutzer nicht direkt über die Abstimmung informiert. Mitglieder müssen entweder selbst zur Governance-Seite finden oder dort zuvor den "Gefällt mir"-Button geklickt haben. Die haben bislang nur 2,1 Millionen Nutzer.
Bei den 65.000 Teilnehmern zeigte sich indes eine deutliche Tendenz: 48.000 Nutzern sprachen sich für die bestehende Regelung aus, 17.000 für die vorgeschlagenen.






