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Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken
Vor- und Nachteile des neuen Systems

von Alexander Zollondz Uhr veröffentlicht

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Statt per UKW kann man Radio auch digital empfangen. Doch von der Digitalisierung des Hörfunks profitieren noch nicht alle Hörer. Dabei bietet der neue Standard DAB+ viele Vorteile.

UKW-Empfang ist manchmal eine Qual. Abhilfe soll der neue Digitalradio-Standard DAB+ schaffen. Aber noch profitieren nicht alle Radiofans von den Vorteilen des neuen Systems. Dabei bietet der Standard viele Vorteile.

"Wie komme ich an Frequenzen für DAB+?", lautete die Frage eines netzwelt-Lesers, als wir über neue Digitalradio-Empfänger von der Internationalen Funkausstellung (IFA) im letzten Jahr berichteten. Eine interessante Frage, denn auch die DAB+-Ausstrahlung basiert auf Frequenzspektren elektromagnetischer Wellen, die über die Antenne gesendet werden. Radio halt.

Die Frage des Lesers streut aber auch Licht auf das Informationsdefizit, das der neue Standard anscheinend verursacht. Denn Informationen über Frequenzen wie beim UKW-Empfang sind bei DAB+ eigentlich nicht mehr nötig - der Radiohörer wählt wie am Fernseher lediglich das Programm per Knopfdruck oder Drehrad aus. "Es ist gerade der Vorteil von Digitalradio, dass sich die Hörer keine Frequenzen mehr merken müssen", heißt es beim Projektbüro Digitalradio, einer Initiative der öffentlich-rechtlichen und privaten DAB+-Veranstalter. Die Aufgabe des Projektbüros besteht darin, Digitalradio als "Radio der Zukunft" in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. Kann das gelingen?

DAB+-Empfänger von PURE: Mitterweile gibt es eine Vielzahl an Geräten für den Digitalradio-Empfang.

Besserer Empfang, bessere Audioqualität

Zunächst stehen die Vorteile des Digital Audio Broadcasting Plus, so der ausgeschriebene Name des Standards, im Vordergrund. Da wäre die bessere Empfangsqualität zu nennen. Wer einmal einen DAB+-Empfänger ausprobiert hat, dürfte sofort registriert haben, dass das UKW-Rauschen der Vergangenheit angehört. Dabei finden moderne Digitalradios auf Knopfdruck alle in einem Verbreitungsgebiet lieferbaren Programme. Auch bei einem Standortwechsel ist keine erneute Sendersuche nötig, weil einheitliche Frequenzen verwendet werden. Das gilt auch für regionale Sender: Der Empfang ist im gesamten Sendegebiet über eine einheitliche Frequenz möglich.

Ein weiterer Vorzug rechtfertigte auch den Namen des Standards: Die Audiokodierung bei der alten Digitalradio-Norm DAB wurde um eine effizienteres Verfahren verfeinert, deshalb DAB+. Statt Daten bei DAB mit dem Codec MPEG-1 Layer-2 zu komprimieren, verwendet DAB+ den MPEG-4 HE-AAC v2-Codec. So kann die Audioqualität hoch gehalten, aber die Bitrate gesenkt werden. In der Praxis wird es auf diese Weise möglich, mehr Programme in einem Multiplex als bei DAB und UKW zu übertragen. Als Multiplex oder auch Ensemble bezeichnet man die ausgestrahlten Pakete aus Radiosender und Datendiensten.

Mehrwert durch Multimedia-Dienst 

Das Projektbüro Digitalradio verweist auf einen weiteren Vorteil, der gerne als interaktiver Zusatzdienst bezeichnet wird: Neben Audiosignalen lassen sich via Digitalradio auch Grafiken, Bilder und Texte verbreiten. Zur Übertragung werden dabei spezielle Protokolle benutzt, für die im digitalen Multiplex ausreichend Platz zur Verfügung steht.

In der Konsequenz werden damit Nachrichtendienste wie Journaline möglich: Ähnlich wie RSS-Feeds bietet der Service Meldungen in Kurzform und gestattet auch einen Überblick über das laufende Programm. Allerdings ist die Übertragung davon abhängig, ob sich der Sender die Mühe macht, die neuen multimedialen Verbreitungskanäle zu nutzen. Und: Zur Anzeige der multimedialen Zusatzdienste wird ein entsprechendes Display am Radio benötigt. Alternativ taugen USB-Empfänger wie der Noxon DAB-Stick zum Ausprobieren möglicher Service-Leistungen.

Ausbau geplant

Doch die theoretischen Vorzüge sind nichts wert, wenn kein Empfang vorhanden ist. Eine aktuelle DAB+-Versorgungskarte zeigt die weißen Flecken: Von Flensburg bis nach Oberammergau durchziehen große Lücken die schöne, neue Digitalradiolandschaft. Auffällig vor allem, dass Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern kaum DAB+-Sender empfangen können.

Besserung ist allerdings in Sicht. Media Broadcast, Betreiber des DAB+-Sendernetzes in Deutschland, verspricht den stufenweisen Ausbau in Deutschland. Im Sommer 2012 sind insgesamt 18 neue Senderstandorte geplant, um Versorgungsengpässe in einzelnen Regionen und in weiteren Großstädten zu schließen. Einen Roll-out sieht Media Broadcast auch an zahlreichen Bundesautobahnen vor - ein unerlässlicher Schritt, denn in Autos wird erfahrungsgemäß häufig das Radio eingeschaltet.

Netzausbau nötig: Die DAB+-Verbreitung in der Fläche liegt bei rund 50 Prozent (Stand: Februar 2012). (Quelle: Media Broadcast)

Verfügbare Sender 

Media Broadcast gibt an, dass sich die Mobilversorgung durch den Ausbau um mindestens zehn Prozent erhöht. Stationär erfolgt ein Sprung von 38 Millionen auf 42,3 Millionen Nutzer, die in der Lage sein werden, DAB+ zu empfangen. Bis 2014/2015 plant Media Broadcast eine Vollversorgung im Bundesgebiet. Ausgehend von einer Versorgungsgrafik von Februar 2012 erreicht DAB+ aktuell gut 50 Prozent in der Fläche.

Die Sendervielfalt kann sich mittlerweile sehen lassen. Waren zum Start von DAB+ im August 2011 bis zu rund 27 Sender verfügbar, so hat sich die Zahl der öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunkprogramme deutlich erhöht. Der NDR etwa ergänzte die Ausstrahlung von NDR 1, NDR 2, NDR Kultur, NDR Info und N-Joy Anfang dieses Jahres um neue, ausschließlich digital via DAB+ verfügbare Programme wie NDR Info Spezial oder auch den Sondersender NDR Traffic, der Verkehrsmeldungen bringt. Andere Landesrundfunkanstalten verfahren bei ihrer Ausstrahlung anders und senden nicht alle auch per UKW empfangbaren Kanäle: In Nordrhein-Westfalen verzichtet der WDR zum Beispiel auf eine Verbreitung der Programme WDR 3, WDR 4 und WDR 5 via DAB+. Bundesweit sind neben privaten Sendern auch Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen auf Sendung.

DAB+ im Auto

Bei den Empfangsgeräten finden Radiohörer mittlerweile eine breite Palette an Geräten. Das Projektbüro Digitalradio listet auf seiner Seite digitalradio.de 153 verschiedene Modelle auf. Darunter befinden sich klassische Küchenradios, Pocketempfänger im MP3-Format, Mini-Stereo-Anlagen, Receiver oder auch Streaming-Geräte.

Das Projektbüro gibt zwar an, dass vor allem die Zahl der Auto-Empfänger in den vergangenen Monaten zugenommen habe. Auffällig ist aber trotzdem, dass sich die Zahl der verfügbaren Radios fürs Fahrzeug auf digitalradio.de in Grenzen hält. Erhältlich sind immerhin nicht nur klassische Schacht-Modelle, sondern auch Lösungen wie FM-Transmitter und solche, die sich im Armaturenbrett verbauen lassen. Will DAB+ Erfolg haben, wird es abgesehen vom Netzausbau jedoch auch darauf ankommen, dass die Autohersteller selbst das Potenzial des neuen Digitalradios erkennen.

Netzwelt hat anlässlich der IFA 2011 über neue DAB+-Empfänger berichtet. Einen Test des DAB+-Radios PURE ONE Elite Series II mit Aufzeichnungsfunktion finden Sie hier. Eine Anleitung, wie Sie Musik aus dem Radio legal und kostenlos mitschneiden, finden Sie in diesem Artikel.

Kommentare zu diesem Artikel

Statt per UKW kann man Radio auch digital empfangen. Doch von der Digitalisierung des Hörfunks profitieren noch nicht alle Hörer. Dabei bietet der neue Standard DAB+ viele Vorteile.

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  • onkel-hotte schrieb Uhr
    AW: Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken

    Den Komentaren zu DAB(+) kann ich nur beipflichten. Ich habe 2004 ein DAB Radio mit zusätzlicher Antenne gekauft (500 Euro). Der Empfang war eigentlich nicht schlecht. Es waren nur wenige Aussetzer zu höhren. Ich hatte sogar beim WDR einen Techniker gefunden der sich super für diese Sache und Funktion eingesetzt hat. Plötzlich hörte man über DAB garnichts mehr. DVB-T wurde einfach umgeschaltet ohne den Kunden eine Wahl zu lassen ob er das überhaupt haben will. Meine Nachfrage war, warum auch nicht beim DAB? Antwort? Warte ich Heute noch drauf. Jetzt weiß ich warum. Wir müssen doch noch ein Schüppchen drauf legen: Wir sind doch besser wie die anderen nämlich mit DAB+. Der Vorteil ist man hat mit einigen alten DAB Geräten kein DAB+ empfangen. (500 Euro zum Herrn) Die Netzabdeckung bei uns ist schlechter geworden. Ich habe hier an verschiedenen Stellen kein Empfang. Meine Frage: Warum wird gesagt DAB+ ist Bundesweit empfangbar und es funktioniert nicht? Fazit: Leute lasst euch bitte nicht von den Versprechungen die über DAB+ Empfang gemacht werden, hinters Licht führen. Es ist doch nur in Ballungszentren gut zu empfangen. Der kleine normale Gebührenzahler braucht kein DAB+ der soll nur bezahlen und den Rand halten.
  • Eneico schrieb Uhr
    AW: Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken

    Dab+? Das ist hier oben in Mecklenburg Vorpommern eine totale veraschung! Selbst die Polen senden schon Dab+ aus Stettin, früher als der NDR das wird wohl auch so bleiben.Auch wenn eventuell Rostock Ende 2013 den neuen Sendemast für Dab+ in Betrieb nimmt Glaube ich nicht das der Bundesmuxx weit geht. Es ist doch ein Witz mit nur 2 oder 5 Kw zu Senden.Damit ist also Dab+ Empfang bis kurz vor Demmin drine und das wars.Wichtige Sender wie den Helpterberg schaltet man nicht auf vor 2016 obwohl der an derAutobahn A20 steht, und auch der Sender Züssow ebenfalls an der Autobahn!Jetzt frage ich mich was soll man mit Dab+ wenn man es schlicht weg nicht bekommt!Ich sage zu Dab+ das die Deutschen Sender schlechter klingen als die Polnischen Sender das hat man 112Kilobits.Konnte Ich letzens mal Testen dank Überreichweiten aus Berlin und Stettin.
  • A. Denk schrieb Uhr
    AW: Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken

    DAB mag mancherorts tatsächlich (technisch) gutes Programm bringen. Was nützt das aber, wenn ich hier in Hessen die guten Sender (z.B. Bayern Klassik, SWR 2, NDR 3 gar nicht angeboten bekomme und auf den hässlichen Rotfunk oder den Evangeliumsrundfunk beschränkt werde. Radio wie im Mittelalter, über UKW kann man in guter Qualität die Rundfunksender der Nachbarbundesländer empfangen - mit dem ach so "fortschrittlichen" DAB geht das nicht. Absolut hirnlose Konstruktion unserer dummstudierten und maßloß überbezahlten Rundfunkintendanten.
  • Peter aus Erlangen schrieb Uhr
    AW: Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken

    Es ist doch ein Jammertal! Zuerst tagen die entsprechenden Gremien (Regierung, Regulationsbehörde, Deutsche Post, Rundfunkanstalten, Medienzentralen) vielen Jahre lang, ohne ein erkennbares Ergebnis bzw. einen griffigen Beschluss zu erbringen, dann machen sich die Techniker jahrelang auf den Weg, um ortsbezogene Empfangsprognosen definieren zu können. Dann macht man sich einen Kopf, ob DAB oder DVB-T favorisiert werden soll. Man diskutiert, welches Digtial-Radio wirklich gut sein soll (Internet, DAB, DVB-T, DVB-S oder DVB-C). DAB ist für unterwegs derzeit die einzige Möglichkeit UKW abzulösen. An eine High-End-Qualität braucht man nicht zu denken. Wer sitzt schon im Auto und hört Karajan’s Klassik mit mehr als 60dB Dynamikumfang und einen Frequenzgang 20Hz-20kHz bei einer Linearität von unter 0,5dB? Den Versuch kann man gerne im Wohnzimmer starten, für Unterwegs ist das nicht wirklich wichtig. Digital-Radio hören war bislang (ausgenommen Web-Radio) eine exklusive Angelegenheit. Die Preise für Endgeräte waren bislang doch „sehr gepflegt“. Wenn die DAB-Technik so unkompliziert wie UKW-Empfang (mit RDS-Koppelung) ist, dann sollten die digitalen Endgeräte nicht teurer sein wie die analogen Pedanten. Hier ist die Industrie gefragt, solche preisgünstige Geräte auf den Markt zu bringen, wie wir sie von den UKW-Geräten bereits kennen. Kaufmännische „Gewinnoptimierung“ wirkt hier nur kontraproduktiv, das hat uns die Vergangenheit lange genug bewiesen. Wieso diskutieren wir übergründliche Deutsche über DAB und setzen nichts um? In Wikipedia kann man erkennen, dass andere Länder schon längst die Umsetzung geschafft haben und im Regelbetrieb sind. Also, wenn DAB genauso problemlos zu handhaben ist und die Endgeräte nicht teurer sind, dann wird der Verbraucher sein Votum abgeben und nicht „mit den Füßen abstimmen“.
  • Wiking 2 schrieb Uhr
    AW: Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken

    Wie so oft bei Infrastrukturprojekten ist Schleswig-Holstein abgehängt. Besonders hier im Norden (Flensburg) keinerlei DAB Empfang und auch keine Perspektive, obwohl uns die gleichen Gebühren abgezockt werden, wie in z.B. NRW
  • tervetuloa schrieb Uhr
    AW: Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken

    DAB wirklich ein Trauerspiel!! Auch mit dem 3. Anlauf hat nicht die Akzeptanz erreicht. Sinnvoll und viel einfacher wär die Verbreitung von DAB über DVBT gewesen, da die Empfangs vielerorts vorhanden sind. Die Schweiz und ich glaube auch in Berlin wird das System mit Erfolg betrieben, Also schnellstens um- oder abschalten, ohne weiteres Geld zu verbraten!! Überhaupt wundert man sich manchmal wie mit dem Geld der Gebührenzahler umgegangen wird- es ist ja nicht das Eigene, und wenn es nicht reicht werden halt die Gebühren erhöht. Vielleicht sollte man, am besten vorher, mal die Hörer befragen. M.Hülsmann
  • Johannes - Töging/Inn schrieb Uhr
    AW: Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken

    Die Zeit und das Geld das verbraten wurde Insellösungen für den DAB-Empfang anzubieten ist ein Trauerspiel und Betrug gegenüber den DAB-Gerätebesitzern. Ich bekomme in Töging/Inn nicht einmal BR 1 rein - eine Schande z.B. für den BR
  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken

    Laut dieser Übersichtskarte: www.digitalradio.de/index.php/de/empfangneu Ist das Gebiet in und um Saalfeld noch nicht vollständig abgedeckt. Es scheint so, als wären die nächstgelegenen Sendestationen entweder nicht Leistungsstark genug oder einfach zu weit weg. Saalfeld liegt - ebenfalls laut Karte - fast genau im Zentrum zwischen drei Sendestationen.
  • Matthias aus Saalfeld schrieb Uhr
    AW: Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken

    DAB ist zur Zeit in Saaalfeld sehr schlecht zu empfangen. Was ist der Grund?
  • Olli91 schrieb Uhr
    AW: Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken

    DAB ist und bleibt ne Totgeburt. Teure Geräte, sündhaft teurer Senderausbau und das nur, damit man NOCH MEHR unbrauchbare Sender hat? Und das ohne Qualitätsverbesserung (im Gegenteil), jedenfalls beim Heimempfang...absoluter Quatsch.

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Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken
Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken
UKW ist in die Jahre gekommen - die neue Hoffnung heißt DAB+. Das Digitalradio bietet viele Vorteile. Doch beim Empfang klaffen noch Lücken.
http://www.netzwelt.de/news/92445-neuer-standard-dab-digitalradio-empfang-luecken.html
2012-05-31 16:33:17
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Neuer Standard DAB+: Digitalradio-Empfang mit Lücken