USA muss Einsicht in Dokumente gewähren
Megaupload: Kim Dotcom darf wieder in seine Villa
Megaupload-Gründer Kim Dotcom ist vor Gericht ein weiterer Erfolg gelungen: Er darf in seine Villa zurück und muss keine Fußfessel mehr tragen. Zudem sollen US-Behörden Schmitz Einsicht in beschlagnahmte Dokumente gewähren.
"Handlungen von und im Auftrag des anfordernden Staats haben Herrn Dotcom und seinen Anwälten den Zugang zu Akten und Informationen verwehrt", teilte der vorsitzende Richter laut dem Technikblog Ars Technica mit. Er spielte darauf an, dass bei der Razzia in Dotcoms Haus im Januar 2012 Dutzende Festplatten mitgenommen und nicht zurückgegeben wurden. Dotcom fehle damit Zugang zu Informationen für seine Verteidigung.
Keine Fußfessel mehr
Zudem entschied der Richter, dass Dotcom in seine Villa zurückkehren darf. Zuvor durfte er nicht wieder einziehen, weil das Haus nicht für die elektronischen Fußfesseln, die er tragen musste, geeignet gewesen sei. Daher lebte der Megaupload-Gründer mit seiner Familie in einem nahe gelegenen Haus. Der Richter entschied nun, dass kein Fluchtrisiko bestehe und Dotcom keine elektronische Fußfessel mehr tragen müsse.
Der 38-jährige Dotcom ist einer der Angeklagten in dem größten Urheberrechtsprozess der Geschichte. Ihm droht die Auslieferung in die USA. Nach seiner Verhaftung im Januar war er im Februar zunächst unter strengen Auflagen auf Kaution freigelassen worden.


Ein neuseeländischer Richter hat Kim Dotcom gegen Kaution entlassen. Dafür muss er strenge Auflagen erfüllen. Zum Beispiel darf er das Internet nicht nutzen.
Kim Schmitz muss die nächsten drei Wochen mit umgerechnet 19.000 Euro auskommen. Gefordert hatte er 138.000 Euro pro Monat. Immerhin entschied ein Gericht, dass er vorerst nicht wieder in Haft muss.
Bei der Beschlagnahmung seines Vermögens hatte Megaupload-Gründer Kim Dotcom keine Möglichkeit, sich zu verteidigen. Wegen des Fehlers könnte er seine Besitztümer zurückerhalten.
Vor Gericht erzielte Kim Schmitz einen weiteren Erfolg. Er darf wieder ins Internet, in seiner alten Villa schwimmen und sein Album fertigstellen.
Wegen eines Verfahrensfehlers könnte Megaupload-Gründer Kim Dotcom doch nicht an die USA ausgeliefert werden. Ihm sei die Anzeige nicht zugestellt worden.
Kim Dotcom hat ein neues Projekt: Megabox. Angeblich hat der Megaupload-Gründer bereits erste Verträge mit Künstlern geschlossen, die ihre Musik auf dem neuen Portal veröffentlichen. Der Startschuss fällt möglicherweise in den nächsten Wochen.
Die Razzia in der Villa von Megaupload-Gründer Kim Dotcom war rechtswirdrig. Dies hat das zuständige Gericht in Neuseeland entschieden. Auch die Ausfuhr von Beweismaterial in die USA muss rückgängig gemacht werden. Kim Dotcoms Anwälte schließen derweil einen Antrag auf Entschädigung nicht aus.





Beiträge
insgesamt 1 BeitragKlasse - Finde ich richtig.