USA muss Einsicht in Dokumente gewähren

Megaupload: Kim Dotcom darf wieder in seine Villa

Megaupload-Gründer Kim Dotcom ist vor Gericht ein weiterer Erfolg gelungen: Er darf in seine Villa zurück und muss keine Fußfessel mehr tragen. Zudem sollen US-Behörden Schmitz Einsicht in beschlagnahmte Dokumente gewähren.

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"Handlungen von und im Auftrag des anfordernden Staats haben Herrn Dotcom und seinen Anwälten den Zugang zu Akten und Informationen verwehrt", teilte der vorsitzende Richter laut dem Technikblog Ars Technica mit. Er spielte darauf an, dass bei der Razzia in Dotcoms Haus im Januar 2012 Dutzende Festplatten mitgenommen und nicht zurückgegeben wurden. Dotcom fehle damit Zugang zu Informationen für seine Verteidigung.

Keine Fußfessel mehr

Zudem entschied der Richter, dass Dotcom in seine Villa zurückkehren darf. Zuvor durfte er nicht wieder einziehen, weil das Haus nicht für die elektronischen Fußfesseln, die er tragen musste, geeignet gewesen sei. Daher lebte der Megaupload-Gründer mit seiner Familie in einem nahe gelegenen Haus. Der Richter entschied nun, dass kein Fluchtrisiko bestehe und Dotcom keine elektronische Fußfessel mehr tragen müsse.  

Der 38-jährige Dotcom ist einer der Angeklagten in dem größten Urheberrechtsprozess der Geschichte. Ihm droht die Auslieferung in die USA. Nach seiner Verhaftung im Januar war er im Februar zunächst unter strengen Auflagen auf Kaution freigelassen worden.

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