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Verkehrte Netzwelt: Zuckerberg und Hoeneß im Tal der Tränen Über zweite Sieger, Soziale Netzwerke und miese Manager

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Was haben Facebook, Steve Ballmer und der FC Bayern München gemeinsam? Sie haben es in der jüngsten Vergangenheit nicht unbedingt leicht gehabt. Aus verschiedenen Gründen, wie Redakteur Mehmet Toprak treffend in dieser Verkehrten Netzwelt erkennt.

Das war eine harte Woche für Alphatiere. Mark Zuckerbergs Facebook-Aktie startet mit Pannen, Oskar Lafontaine gibt auf, Microsoft-Chef Steve Ballmer wird zum schlechtesten CEO gekürt und Uli Hoeneß verliert das Champions League-Finale. Da hilft nur noch eine App, um Verlierer wieder aufzubauen. Falls das nichts hilft, muss der FC Bayern eben mit Facebook fusionieren.

MyFCB ist das Facebook für die Fans des FC Bayern. Statt "gefällt mir" heißt es hier "guad". (Quelle: myFCB.de)

Eine traurige Woche geht zu Ende. Zuerst hat der FC Bayern das Champions League-Finale gegen Chelsea London verloren. Vom praktisch sicheren Champions League-Sieger zum dreifachen Vizemeister. Da helfen selbst Uli Hoeneß´ legendäre Wutanfälle nicht mehr weiter, wenn Arjen Robben den Elfmeter nicht reinkriegt. Das war bitter. Unvergessen die Fotos der Bayern-Spieler mit ihren Frauen beim nächtlichen Bankett. Neben den niedergeschlagenen Fußballern saßen ihre Frauen und machten ein betretenes Gesicht. Normalerweise ist es doch umgekehrt: Die Frauen vergießen Tränen und die Männer machen ein betretenes Gesicht.

Trauerwoche bei Facebook

Auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat es diese Woche böse erwischt. Monatelang war er in seinem Kapuzenpulli die Wall Street auf und ab getigert, um Investoren von der Finanzkraft seiner Firma zu überzeugen. Fasziniert hatte die Welt auf die Technologiebörse Nasdaq gestarrt. Jeder wollte sehen, wie die Facebook-Aktie wenige Minuten nach dem Börsenstart zum stratosphärischen Höhenflug ansetzen würde. Doch dann gab es technische Pannen und aus dem Höhenflug wurde ein Sinkflug. Facebook-Gründer Zuckerberg muss wohl ähnlich bedröppelt geguckt haben wie Bayern-Star Robben nach dem verschossenen Elfmeter.

Das hat Zuckerberg die Flitterwochen mit seiner Braut Priscilla Chan wohl gründlich verdorben. Auch Priscilla ist nicht erfreut, dass das Vermögen ihres Angetrauten zusammenschmilzt wie ein Eisberg in der Sonne. Für eine warme Suppe dürfte es noch eine Zeit lang reichen, aber enttäuschend ist das schon. Vielleicht waren die technischen Pannen an der Nasdaq der Racheakt eines anonymen Technikers. Dem hat der respektlose Kapuzenpulli missfallen, in dem Ex-Student Zuckerberg das vornehme Wall-Street-Establishment aufmischen wollte.

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