Tegra 3-Chip statt Snapdragon-Prozessor, Polycarbonat statt Alu-Gehäuse

HTC auf Abwegen: Das One X im Test

Bei seinem neuen Flaggschiffmodell HTC One X geht der taiwanische Smartphone-Hersteller neue Wege in Sachen Hardware und Material. Statt auf einen Qualcomm-Chip basiert das Modell auf Nvidias Tegra 3-Prozessor. Und statt aus Aluminium besteht das Unibody-Gehäuse aus dem Kunststoff Polycarbonat. Auf die gewohnte HTC-Qualität müssen Nutzer dennoch nicht verzichten.

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HTC One X: Das HTC One X ist das Flaggschiffmodell der neuen One-Serie von HTC. Vor allem für Gamer ist das Quad-Core-Smartphone interessant. Zum Video: HTC One X

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung und Design
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Multimedia
  5. 5Software
  6. 6Fazit
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Verarbeitung und Design

Das HTC One X markiert einen Wendepunkt in der Design-Philosophie von HTC. Die Geräte des taiwanischen Handy-Hersteller sind vor allem auch wegen ihres robusten Aluminium-Gehäuses sehr beliebt. Beim One X setzt HTC nun erstmals auf ein Unibody-Gehäuse, das vollständig aus Kunststoff, genauer gesagt Polycarbonat, besteht. Diesen hat HTC aber ordentlich verarbeitet, so dass das Smartphone eine ähnlich gute Haptik wie das Nokia Lumia 800 besitzt und sich nicht "billig" anfühlt. Im Vergleich zum Vorjahresflaggschiff HTC Sensation XE hat HTC die Gehäusetiefe deutlich reduziert. Statt 11,3 Millimeter ist das One X nur noch 8,6 Millimeter dick. Trotz des riesigen 4,7-Zoll-Displays fällt das Modell in der Hosentasche überraschenderweise kaum auf.

Ein paar kleinere Mängel besitzt das Polycarbonat-Gehäuse aber dennoch. So gibt es keine Abdeckung für die Micro-USB-Schnittstelle. Erstkäufer bemängelten zudem, dass sich das Display an den Ecken leicht eindrücken lässt. Netzwelt konnte dies im Test bestätigen, aber der Effekt ist minimal und sollte im Alltag nicht stören. Allerdings wird das Modell im Betrieb sehr warm, außerdem sammeln sich auf dem Gehäuse schnell Fettflecken und Fingerabdrücke. Jeans färben zudem Medienberichten zufolge auf das weiße Modell ab. Ähnlich wie bei Apples iPhone lässt sich der Micro-SIM-Schacht auch nur mit einem beiliegenden Stift oder einer gebogenen Büroklammer öffnen. Dies funktionierte im Test allerdings reibungslos, die befürchtete Fummelarbeit blieb aus.

HTC One X

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Hardware

"Verbaut das Beste vom Besten", so lautete nach Angaben von HTC der Auftrag an die Entwickler des One X. Und so ist das Smartphone mit Quad-Core-CPU, HD-Display, 8-Megapixel-Kamera, Android 4.0 und je nach Netzbetreiber sogar NFC ein echter Technologieträger. Lediglich Unterstützung für den neuen Mobilfunkstandard LTE fehlt dem Modell, das bietet nur das Schwestergerät One XL, dem allerdings der Quad-Core-Prozessor fehlt.

Allerdings müssen Nutzer mit den typischen Nachteilen von Unibody-Gehäuse leben, dazu zählt etwa der nicht erweiterbare Speicher. Was sich bei einer Kapazität von 32 Gigabyte, von denen dem Nutzer rund 25 Gigabyte zur Verfügung stehen, aber verschmerzen lässt. Zusätzlich erhalten Nutzer des One X zwei Jahre lang 25 Gigabyte Speicherplatz beim Online-Dienst Dropbox. Auch der Akku kann beim HTC One X nicht gewechselt werden.

In Sachen Leistung ist der Tegra 3-Chip über jeden Zweifel erhaben, das bewies der Prozessor schon im Asus Transformer Prime. Das HTC One X gehört zu den derzeit schnellsten Smartphones am Markt. Zumal Nvidias Tegra 3-Chip in der Handy-Variante statt mit 1,3 mit 1,5 Gigahertz taktet. Vor allem im Browsermark-Test punktete das HTC One X: Mit 90.799 Punkte verwies das Smartphone das Galaxy Nexus und iPhone 4S auf die Plätze und musste sich nur dem Samsung Galaxy S3 geschlagen geben. Im Sunspider-Test rangiert es mit 2.063,6 Millisekunden knapp hinter dem Galaxy S3 und dem Galaxy Nexus, aber noch vor Apples iPhone 4S.

HTC One X mit anderen Produkten vergleichen

Informationen zu HTC One X

Auf der HTC One X Produktseite finden Sie weitere Informationen, wie technische Daten, Zubehör, aktuelle Preise oder weitere Vergleiche mit Konkurrenz-Produkten.

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