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HTC One X im Test - Alle Daten und Preise Tegra 3-Chip statt Snapdragon-Prozessor, Polycarbonat statt Alu-Gehäuse

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Beim neuen Flaggschiff HTC One X bricht der taiwanesische Hersteller mit Traditionen. Erstmals setzt HTC auf ein Polycarbonat-Gehäuse und verbaut einen Nvidia-Prozessor. Der gewohnt hohen Qualität tut dies keinen Abbruch.

Bei seinem neuen Flaggschiffmodell HTC One X geht der taiwanische Smartphone-Hersteller neue Wege in Sachen Hardware und Material. Statt auf einen Qualcomm-Chip basiert das Modell auf Nvidias Tegra 3-Prozessor. Und statt aus Aluminium besteht das Unibody-Gehäuse aus dem Kunststoff Polycarbonat. Auf die gewohnte HTC-Qualität müssen Nutzer dennoch nicht verzichten.

HTC One X

Verarbeitung und Design

Das HTC One X markiert einen Wendepunkt in der Design-Philosophie von HTC. Die Geräte des taiwanischen Handy-Hersteller sind vor allem auch wegen ihres robusten Aluminium-Gehäuses sehr beliebt. Beim One X setzt HTC nun erstmals auf ein Unibody-Gehäuse, das vollständig aus Kunststoff, genauer gesagt Polycarbonat, besteht. Diesen hat HTC aber ordentlich verarbeitet, so dass das Smartphone eine ähnlich gute Haptik wie das Nokia Lumia 800 besitzt und sich nicht "billig" anfühlt. Im Vergleich zum Vorjahresflaggschiff HTC Sensation XE hat HTC die Gehäusetiefe deutlich reduziert. Statt 11,3 Millimeter ist das One X nur noch 8,6 Millimeter dick. Trotz des riesigen 4,7-Zoll-Displays fällt das Modell in der Hosentasche überraschenderweise kaum auf.

Ein paar kleinere Mängel besitzt das Polycarbonat-Gehäuse aber dennoch. So gibt es keine Abdeckung für die Micro-USB-Schnittstelle. Erstkäufer bemängelten zudem, dass sich das Display an den Ecken leicht eindrücken lässt. Netzwelt konnte dies im Test bestätigen, aber der Effekt ist minimal und sollte im Alltag nicht stören. Allerdings wird das Modell im Betrieb sehr warm, außerdem sammeln sich auf dem Gehäuse schnell Fettflecken und Fingerabdrücke. Jeans färben zudem Medienberichten zufolge auf das weiße Modell ab. Ähnlich wie bei Apples iPhone lässt sich der Micro-SIM-Schacht auch nur mit einem beiliegenden Stift oder einer gebogenen Büroklammer öffnen. Dies funktionierte im Test allerdings reibungslos, die befürchtete Fummelarbeit blieb aus.

HTC One X

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Jan Kluczniok
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