Blizzard untersucht die Vorfälle

Diablo 3: Hack erlaubt Plündern von Accounts (Update)

Schlechte Nachrichten für Diablo 3-Spieler: Wie zahlreiche Nutzer in Foren berichten, wurden ihre Accounts des Action-Rollenspiels gehackt und leer geräumt. Bei Blizzard ist man sich des Problems bereits bewusst, eine Lösung scheint es bislang jedoch nicht zu geben. Update: Erneute Stellungnahme von Blizzard zu den Vorfällen.

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Diablo 3 - Offizielles Intro: Der offizielle Intro-Trailer zum Action-Rollenspiel Diablo 3 zeigt Deckard Cain, der in Tristram alte Dokumente studiert. Begleitet wird er dabei von seiner Nichte Leah. Doch mit der Ruhe ist es bald darauf vorbei, denn die Studien des Horadrim-Magiers sind nicht überall gern gesehen. Erscheinen wird Diablo 3 für den PC. Zum Video: Diablo 3 - Offizielles Intro

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Das Update vom 23. Mai finden Sie am Ende des Artikels.

Sowohl im US-amerikanischen als auch im europäischen Battle.net-Forum gibt es inzwischen mehrere Posts, in denen Nutzer berichten, dass ihre Spielgegenstände und ihr gesammeltes Spielgeld aus ihrem Account verschwunden sind. Die Accounts wurden dabei teilweise auch gehackt, obwohl der von Blizzard empfohlene Authenticator, der eigentlich für mehr Sicherheit sorgen soll, genutzt wurde.

Betroffene Nutzer sollen sich an Kundendienst wenden

In einer Stellungnahme von Blizzard im US-Battle.net-Forum heißt es: "Wir sind uns der Berichte durchaus bewusst und nehmen sie sehr ernst." Betroffene Nutzer sollen sich schnellstmöglich an den Kundendienst wenden. Außerdem sollen Spieler das "General Discussions"-Forum von Diablo 3 im Blick behalten. Dort gibt es auch schon einen Post, der sich mit dem Thema auseinandersetzt, allerdings bietet dieser aktuell eher eine Hilfestellung, wie Nutzer ihren Account schützen können.

Dort heißt es zunächst: "Historisch gesehen, führt der Release eines neuen Spiels - wie beispielsweise die Erweiterung von World of Warcraft - zu einem Ansteigen von Meldungen, dass individuelle Accounts kompromittiert werden und das ist auch genau jetzt der Fall mit Diablo 3." Blizzard geht dann noch einmal darauf ein, dass der Authenticator effektive Möglichkeiten biete, den Account zu schützen. Allerdings gibt es wie bereits erwähnt auch Berichte von geplünderten Accounts, bei denen diese Methode angewendet wurde.

Update 23. Mai: Erneute Stellungnahme von Blizzard

Im US-amerikanischen Battle.net-Forum meldete sich Blizzard erneut zu den Vorfällen zu Wort. Dem Entwickler zufolge wurden die Accounts bislang nur mit "traditionellen Kompromittierungsmethoden" gehackt. Damit ist gemeint, dass sich bei den Vorfällen, die dem Publisher bekannt sind, Hacker mit der E-Mail-Adresse und dem Passwort des jeweiligen Accounts eingeloggt haben. Außerdem liege Blizzard kein Fall vor, bei dem der Account übernommen werden konnte, obwohl ein Authenticator benutzt wurde.

Netzwelt fasst alle relevanten Informationen zu Diablo 3 in diesem Artikel zusammen.

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