Smartphone über Vorder- und Rückseite steuern
Durchsichtiges Display: NTT Docomo präsentiert neuen Touchscreen
Der japanische Netzbetreiber NTT Docomo hat erste Bilder eines neu entwickelten durchsichtigen Touchscreens veröffentlicht. Der Bildschirm soll in Smartphones zum Einsatz kommen und ermöglicht die Steuerung über Vorder- und Rückseite des Geräts. Die Neuentwicklung wird auf der kommenden Messe Wireless Japan in Tokio der Öffentlichkeit präsentiert.
NTT Docomo bewirbt seine neue Entwicklung als Bildschirm mit dem gewissen "Hauch der Zukunft". Gleichzeitig soll die Bedienung von Smartphones mithilfe des durchsichtigen Touchscreens noch einfacher und bequemer werden.
Beidseitige Bedienung
Der große Vorteil: Auch über die Rückseite des Displays kann das Smartphone bedient werden, so der Hersteller. Nutzer können mit einem Finger auf der hinteren Seite des Bildschirms beispielsweise durch eine Webseite scrollen und über Bilder sliden. Ohne sich selbst dabei die Sicht zu versperren.
Darüber hinaus seien durch die beidseitige Steuerung neue Spielkonzepte denkbar. Auch Sonys neuer Handheld PlayStation Vita lässt sich ergänzend über ein Touchpanel auf der Rückseite der tragbaren Konsole steuern.
Neben dem durchsichtigen Touchscreen präsentiert NTT Docomo auf der Wireless Japan auch sein bereits im November 2011 vorgestelltes Übersetzungsprogramm für Smartphones. Dieses ermöglicht die Kommunikation zwischen zwei Menschen, die nicht die selbe Sprache sprechen, in Echtzeit, denn das System übersetzt simultan.


Japaner telefonieren meist deutlich eleganter: Jüngster Beweis ist das Android-Smartphone WP N-06C von NEC, welches der japanische Mobilfunkprovider NTT DoCoMo ab Sommer im Sortiment führt.
Sony wird den neuen Handheld PlayStation Vita auch in einer 3G-Variante auf den Markt bringen. Damit Gamer günstig über den Handheld surfen können, verhandelt Sony derzeit mit verschiedenen Netzbetreibern. Für den japanischen Markt gibt es nun die ersten Details zu den Angeboten.
Schnelleres Internet: Die nächste Generation des iPad und iPhone wird offenbar den neuen Mobilfunkstandard LTE integrieren. Präsentiert werden die iPad 2- und iPhone 4S-Nachfolger möglicherweise im Sommer und Herbst des nächsten Jahres.
Googles Android-Betriebssystem übt dem japanischen Mobilfunkanbieter NTT Docomo zufolge zu starken Druck auf Mobilfunknetze aus. Der japanische Netzbetreiber verlangt nach einem massiven Netzausfall nun Änderungen von Google.
In Japan testet Nintendo derzeit eine Software für gehörlose Schüler. Diese sollen mit der DSi-Konsole den Worten des Lehrers folgen können. Die Software verschriftlicht die Sprache und speichert den Text über das Internet.
Der japanische Netzbetreiber NTTDocomo bringt eine neue App heraus, die Nutzern die Kommunikation auf unterschiedlichen Sprachen ermöglicht. Die Übersetzung übernimmt die Anwendung automatisch.




