Gute Tastatur, trotz Funktionsmängel

Kensingtons KeyFolio Expert im Test: Universelle iPad-Schutzhülle mit Tastatur

Kensington hat mit dem KeyFolio Expert eine Hülle mit integrierter Bluetooth-Tastatur auf den Markt gebracht. Sie verfügt über den sperrigen Beinamen mit Mehrfachneigung & Tastatur. Großer Vorteil des iPad-Accessoires ist, das es mit allen drei Generationen von Apples Tablet kompatibel ist. Nicht nur aus dieser Universalität entstehen jedoch einige Nachteile des Folios.

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Kensington KeyFolio Expert: Universell einsetzbar - Das Folio von Kensington ist mit allen drei iPads kompatibel. (Bild: netzwelt)
Das Folio von Kensington ist mit allen drei iPads kompatibel. (Bild: netzwelt)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design erinnert an Smart Cover
  2. 2Flecken durch Druckstellen 
  3. 3Ist das iPad sicher?
  4. 4Tastatur liegt auf Display
  5. 5Gute Tastatur
  6. 6Tasten mit Funktionsmängeln
  7. 7Akku-Leistung
  8. 8Fazit

Schutz und Kreativität bringt das KeyFolio Expert und zwar überall, jedenfalls bewirbt Hersteller Kensington die Hülle mit integrierter Tastatur so. Der Schutz soll durch das faltbare Cover gewährleistet werden, das über einen Magnetverschluss und ein sogenanntes Mikrosaug-Pad verfügt. Letzteres fixiert das Tablet in der Hülle. Die Kreativität wird durch die mitgeliferte Bluetooth (V 3.0)-Tastatur gefördert, durch die das Arbeiten am iPad auch unterwegs vereinfacht wird. Ohne Tablet wiegt das Folio 295 Gramm und erschwert das Gepäck damit nur unwesentlich.

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Design erinnert an Smart Cover

Die Oberfläche des Folios erinnert optisch stark an Apples Smart-Cover, besonders durch den integrierten Magneten. Das Cover ist jedoch um einiges länger als das offizielle Apple-Zubehör und nicht nur für den Schutz des Tablets zuständig, sondern gleichzeitig auch für die Halterung.

Es kann auf unterschiedliche Art und Weisen gefaltet werden, um das iPad in unterschiedlichen Positionen zu fixieren. Dies ist horizontal und waagerecht möglich und soll ebenfalls das Arbeiten mit dem Tablet erleichtern. Im Test hielt das Kensington Folio das erste, genauso wie das dritte iPad gut in den verschiedenen Positionen.

Flecken durch Druckstellen 

Im Gegensatz zum offiziellen Apple-Zubehör versetzt das Kensington-Cover das iPad jedoch nicht automatisch in den Ruhe- beziehungsweise Wachzustand - schade. So muss der Nutzer selber daran denken, das Tablet auszustellen, bevor er die Hülle zuklappt. Im direkten Vergleich zum Smart Cover fällt die Oberfläche der Kensington-Hülle zudem negativ auf. Der Kunststoff ist mit einer dünnen Stoffschicht bezogen, die von Druckstellen weiße Flecken bekommt. Bereits nach kurzer Nutzungszeit kann das Folio so abgenutzt wirken.

Sind die beschriebenen Mängel noch kosmetischer Natur, könnte das Mikrosaug-Pad auf lange Sicht ein Sicherheitsrisiko darstellen. Einzig das gummiartige Pad mit Klebebeschichtung sorgt für die Befestigung des Tablets in der Hülle. Positiv ist, dass so alle Anschlüsse und physikalischen Tasten des iPads benutzbar bleiben und das Folio mit allen Apple-Tablets verwendet werden kann, denn die unterschiedlichen Abmessungen spielen keine Rolle. Negativ ist, dass die Klebekraft des Pads während des Gebrauchs nachlassen könnte und dann das Tablet nicht mehr gesichert ist.

Kensington KeyFolio Expert

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Ist das iPad sicher?

Bei der Erstbenutzung hielt das Mikrosaug-Pad zwar definitiv, was der Hersteller verspricht, aber schon nach wenigen Versuchen des Herausnehmens und Einsetzens des iPads wirkte die Klebekraft schwächer. Es stellt sich also die Frage, wie lange das Mikrosaug-Pad seinen Dienst erfüllt.

Wird das iPad aus dem Folio entnommen, muss der Nutzer zudem darauf achten, dass er die Hülle nicht zu fest zusammendrückt, denn dadurch kleben Saugpad und Tastatur zusammen, was wiederum die Langlebigkeit des Pads beeinträchtigen könnte.

Tastatur liegt auf Display

Kritisch ist zudem, dass die Tastatur direkt auf dem Display des Tablets aufliegt, ohne weiteren Schutz. Sollte in der Tasche oder im Koffer viel Druck auf das Folio ausgeübt werden, können die Tasten also Spuren auf dem Bildschirm hinterlassen.

Zwar ließe sich die Hülle auch so falten, dass das Cover auf dem Bildschirm liegt und die Tastatur darüber, in diesem Fall verliert jedoch wiederum der Magnet seine Funktion. Das Keyboard lässt sich zudem nicht aus dem Folio entfernen. Von diesen Mängeln abgesehen ist die Verarbeitung der Tastatur selbst jedoch gut gelungen.

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