Beweglicher Bildschirm und vierfacher Zoom
Canon Powershot G1 X im Test: Kompaktkamera mit riesigem Bildsensor
Canon setzt neue Maßstäbe bei den hochwertigen Kompaktkameras. Die Powershot G1 X kostet nicht nur mehr als vergleichbare Modelle, sondern verfügt auch über den größten Bildsensor, der momentan in einer Kompaktkamera steckt. Die übrige Ausstattung erinnert aber stark an die Vorgängermodelle der G-Serie.
Canon Powershot G1x: Die Canon Poerwshot G1 X kostet so viel wie eine günstige DSLR-Kamera, dafür steckt in ihr auch ein Bildsensor mit einer im Kompaktbereich bisher einmaligen Fläche. Zum Video: Canon Powershot G1x
Inhaltsverzeichnis
- 1Neuartiger Sensor erreicht das DSLR-Größe
- 2Manuelle Kontrolle und einfache Automatik-Aufnahmen
- 3Große Sensorfläche für eine hervorragende Bildqualität
- 4Schwere Kamera mit zwei Schnittstellen
- 5Fazit: Hervorragend, aber teuer
Neuartiger Sensor erreicht das DSLR-Größe
Canon verbaut in der Powershot G1 X zum ersten Mal einen neu entwickelten CMOS-Bildsensor. Mit seiner Fläche von 18,7 x 14 Millimetern ist er zwar etwas kleiner als die sonst in Spiegelreflexkameras üblichen APS-C-Chips, aber immer noch größer als die Four-Thirds-Sensoren, die Olympus in seinen DSLR-Modellen verbaut, und die Micro-Four-Thirds-Chips in vielen Systemkameras. Mit ihrem großen Sensor nimmt die G1 X Fotos mit bis zu 14,3 Megapixeln und Videos in Full-HD-Auflösung auf.
Das Objektiv verfügt dagegen nur über einen vierfachen Zoom. Aber auch dieser bedeutet umgerechnet ins Kleinbildformat eine Brennweite von 28 bis 112 Millimetern. Die Anfangsblende von f2,8 fällt etwas größer aus als bei der Masse der Kompaktkameras. Ein optischer Bildstabilisator sorgt bei längeren Belichtungszeiten für einen ruhigen Bildausschnitt. Der Autofokus stellt erkannte Motive zügig scharf und die Linse verändert ihre Brennweite weder besonders schnell noch besonders langsam.
Die Canon Powershot G1 X bietet dem Fotografen neben 15 Szenenprogrammen und einer Vollautomatik die bei Spiegelreflexkameras üblichen halbautomatischen und ein manuelles Aufnahmeprogramm. Zwei Speicherplätze stehen für eigene Einstellungen bereit.
Canon Powershot G1 X im Test
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Bild vergrößern Kompaktkamera mit riesigem CMOS-Bildsensor, der Fotos mit 14,3 Megapixeln aufnimmt. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Der Fotograf hat auf Wunsch die komplette Kontrolle über alle Einstellungen, kann sich aber auch von Automatiken helfen lassen. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Die Kamera verfügt über einen kombinierten USB- und AV- sowie einen HDMI-Anschluss. Ein Fernbedienung lässt sich ebenfalls anschließen. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Neben dem Zubehörschuh befindet sich ein doppeltes Drehrad zur Auswahl des Aufnahmeprogramms und zum Festlegen der Belichtungskorrektur. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Trotz seiner Größe verfügt das Objektiv nur über einen vierfachen Zoom (28 bis 112 Millimeter im Kleinbildformat). Dafür fällt die Anfangsbrennweite mit f2.8 etwas größer als üblich aus. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Der drei Zoll große Bildschirm mit einer Auflösung von 921.000 Pixeln lässt sich bewegen. Die Anzeige bietet ein klares Bild mit großen Betrachtungswinkeln. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Die Stromversorgung stellt ein Lithium-Ionen-Akku sicher. Als Speichermedien kommen SD-, SDHC- und SDXC-Karten zum Einsatz. (Bild: netzwelt)
Der drei Zoll große Bildschirm der Powershot G1 X dient zur Bildwiedergabe und ergänzt den optischen Sucher, der nur einen Blick neben dem Objektiv entlang und nicht durch es hindurch ermöglicht. Die Anzeige verfügt über eine Auflösung von 921.000 Pixeln und bietet ein detailreiches, klares Bild mit hohen Betrachtungswinkeln. Zusätzlich lässt sich der Monitor aufklappen und um 270 Grad drehen.






