WhatsApp inklusive
Smartphone-Alternative: Nokia Asha 201 im Test
Mit der Asha-Serie will Nokia günstigen Smartphones Konkurrenz machen. Das Nokia Asha 201 ist ab Werk mit dem Instant Messenger WhatsApp ausgestattet und bietet auch die Möglichkeit, im Netz zu surfen oder E-Mails zu lesen und zu versenden. Für rund 70 Euro erhalten Nutzer also ein Feature-Phone mit Smartphone-Anleihen. Doch taugt das Nokia Asha 201 als Smartphone-Alternative?
Inhaltsverzeichnis
- 1Design und Verarbeitung
- 2Hardware
- 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
- 4Fotos, Videos und Musik
- 5Software
- 6Fazit
Design und Verarbeitung
Das Nokia Asha 201 erinnert optisch an legendäre Nokia-Modelle wie das E72. Unterhalb des Displays bietet das Modell eine vierzeilige QWERTZ-Tastatur sowie ein Steuerkreuz und sechs Funktionstasten. An den Gehäuseseiten fehlen dagegen physikalische Tasten wie etwa die übliche Lautstärke-Wippe völlig. Stattdessen hat Nokia hier den Schacht für den Einschub einer externen Speicherkarte verbaut. Die Lautstärke passt der Nutzer bei Bedarf über das Steuerkreuz des Handys an.
Optisch ist das Nokia Asha 201 zwar kein Schmuckstück, muss sich aber auch nicht verstecken. Denn die für die Preisklasse typische Klavierlack-Optik bietet das Modell nur auf der Rückseite. Fingerabdrücke und Schmutz machen sich auf dem Gehäuse leider schnell bemerkbar. Das Modell ist zudem wenig robust. Bei einem Sturz aus Schreibtischhöhe fiel im Test stets die Rückseite ab und der Akku aus dem Gerät. Auf der vierzeiligen Tastatur lässt sich zwar fehlerfrei tippen, allerdings ist der Tippvorgang an für sich wenig komfortabel. Die Tasten sind schwergängig, sodass der Nutzer kräftig drücken muss. Praktisch dagegen: Smilies lassen sich mit zwei Tasten direkt in Nachrichten einfügen.


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