Krämerseelen in der Karibik

Port Royale 3: Im Kurztest

Nach acht Jahren Flaute verfrachtet Entwickler Gaming Minds PC-Spieler erneut in die Karibik des 16. Jahrhunderts. In der Wirtschaftssimulation "Port Royale 3" sollen sie es zu Wohlstand, Ru(h)m und Ehre bringen - und nebenbei das Herz einer zickigen Gouverneurstochter erobern.

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Port Royale 3 - Debüt Trailer: Port Royale 3 ist der erste Teil der Serie, der nicht von Ascaron entwickelt wird. Stattdessen wird der Titel nun vom Gütersloher Team Gaming Minds entwickelt, die zum Publisher Kalypso Media gehören. Der Trailer zu Port Royale 3 zeigt das Setting, in dem der Strategie-Titel spielen wird. Wenig überraschend ist dies wieder die Karibik, zur Zeit plündernder Piraten um das 16. Jahrhundert. Port Royale 3 erscheint für den PC. Zum Video: Port Royale 3 - Debüt Trailer

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Endloses Sandkastenspiel
  2. 2Keine taktischen Finessen auf See
  3. 3Fazit
  4. 4Datenblatt
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Händler oder Abenteurer? Bereits eingangs hat man die Wahl, welche spielerische Schlagseite "Port Royale 3" bekommen soll. Als Krämerseele lernt man die ersten Kniffe des komplexen Warenwirtschaftssystems kennen, errichtet seine eigenen Produktionsbetriebe und überwindet Warenengpässe durch geschickt angelegte Handelsrouten zwischen den Städten der Karibik. Das Ziel: die heruntergewirtschafteten Cayman-Inseln wieder aufblühen lassen und einen Palast für die Verehrte aus dem Boden stampfen. Wer sich hingegen lieber als Abenteurer verdingt, stellt sich beim Versuch, die Geliebte aus den Fängen eines Entführers zu befreien, dem Kampf mit marodierenden Piraten und baut eine schlagkräftige Flotte auf.

Erfreulich: Egal, für welche "Karriere" man sich auch entscheidet - man bleibt nicht stur auf eine Spezialisierung festgelegt, sondern kann im Grunde frei entscheiden, ob man sich gerade mehr der eigenen Güterproduktion oder dem Schutz der Küstenregionen widmen möchte. Freibeuter liefern sich heftige Seeschlachten mit ruchlosen Piraten, organisieren Handelsblockaden und kapern gut geschützte Handelskähne der Kolonialmächte - müssen aber mit entsprechenden Reaktionen rechnen.

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