Noch keine Konkurrenz fürs MacBook Air
Netzwelt-TV: Ein Jahr Ultrabooks - eine Bilanz
Im Mai 2011 rief Intel auf der Computex eine neue Produktkategorie ins Leben: die Ultrabooks. Diese speziellen Notebooks sollen ganz gezielt dem MacBook Air Konkurrenz machen. Nach einem Jahr stellt sich die Frage, ob sich die Ultrabooks tatsächlich schon etablieren konnten. Netzwelt-TV zieht Bilanz.
Netzwelt-TV #6: Ultrabooks: In dieser Folge von netzwelt-TV geht es um besonders flache und leichte Notebooks - die sogenannten Ultrabooks. Intel rief diese Produktkategorie vor rund einem Jahr ins Leben und möchte damit dem MacBook Air Konkurrenz machen. Doch schaffen dies die Ultrabooks tatsächlich? Zum Video: Netzwelt-TV #6: Ultrabooks
Besonders leicht, kompakt und trotzdem leistungsfähig: So sollen Ultrabooks laut den Vorstellungen von Intel sein. Diese Attribute treffen dabei auch alle auf das MacBook Air von Apple zu und dies ist kein Zufall. Schließlich sollen Ultrabooks dem mobilen Apple-Rechner Konkurrenz machen. Doch nach rund einem Jahr zeigt sich, dass sich der Hersteller aus Cupertino noch nicht fürchten muss.
Zu große Ähnlichkeiten mit MacBook Air
Die aktuellen Ultrabook-Modelle ähneln von der Hardware, dem Design, der Ausstattung und dem Preis her noch zu stark dem Vorbild von Apple, ergibt die Analyse in der aktuellen Folge von netzwelt-TV. Der Hersteller aus Cupertino konnte hier in den letzten Jahren eine Alleinstellung erkämpfen - das erste MacBook Air kam bereits 2008 auf den Markt.
Angetrieben werden Ultrabooks von Prozessoren von Intel, die meisten aktuell noch mit Sandy-Bridge-Chips, es folgen Modelle mit den neuen Ivy-Bridge-Chips. Die Prozessoren sollen dabei über einen geringen Stromverbrauch verfügen, denn eine lange Akkuleistung ist bei Ultrabooks ein wichtiger Punkt.
13-Zoll-Display, Metall-Gehäuse
Die meisten Ultrabooks besitzen ein 13 Zoll großes Display und wiegen um die 1,5 Kilogramm. Durch das vergleichsweise flache Gehäuse sind größtenteils nur wenige Anschlussmöglichkeiten verbaut, Nutzer müssen hier teilweise auf Adapter zurückgreifen. Neben der flachen Bauart ist ein weiterer Design-Punkt wichtig: Ultrabooks besitzen in der Regel ein Metall-Gehäuse, das hochwertiger aussieht als das Gehäuse handelsüblicher Laptops.
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