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Belkin: Powerline-Adapter Play HD500 im Test Ab rund 95 Euro erhältlich

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Mit Brutto-Datenraten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde sollen die Powerline-Adapter Play HD500 von Belkin einen kräftigen Datendurchsatz ermöglichen. In der Praxis bleibt davon nur ein Bruchteil übrig. Die Werte liegen im Vergleich zu anderen Geräten aber im oberen Mittelfeld.

Gut geeignet fürs HD-Streaming: Mit kräftigem Datendurchsatz reizen die Powerline-Adapter Play HD500 von Belkin schnelle VDSL-Anschlüsse aus und bringen auch hochauflösende Medien auf Netzwerkgeräte. Auf ein paar Beigaben und eine durchleitende Steckdose muss man verzichten.

Belkins kompakte Adapter Play HD500 sind bisher die einzigen Powerline-Geräte des Herstellers mit einem Brutto-Datensatz von bis zu 500 Megabit pro Sekunde. Eine eingebaute Steckdose ist im Gegensatz zum 200-Megabit-Set Surf AV+ nicht vorhanden. Dafür sind die schwarzen Geräte kompakter in der Größe.

An der Unterseite verbaut der Hersteller eine herkömmliche RJ45-Ethernet-Schnittstelle, Adapter mit Gigabit-Schnittstelle hat Belkin noch nicht an den Start gebracht. Wer einen eingebauten Switch benötigt, etwa weil er mehrere Netzwerkgeräte per Stromadapter ins Internet bringen will, sollte sich den Share AV 3-Port ansehen.

Belkin: Powerline-Adapter Play HD500 im Test

LED zeigt Transferrate

Das Adapterset Play HD500 ist ähnlich den Stromnetzwerk-Geräten anderer Hersteller aufgebaut: an der Unterseite ein Reset-Knopf, eine Ethernet-Schnittstelle sowie ein Kopplungsschalter; an der Front LEDs, die Aufschluss über den Betriebszustand geben. Die Powerline-Diode gibt dabei Anhaltspunkte über den ungefähren Datendurchsatz. Grün steht für eine exzellente Übertragungsrate größer als 80 Megabit pro Sekunde, orange bedeutet eine Transferrate zwischen zehn und 80 Megabit pro Sekunde. Bei roter LED liegt die Übertragungsgeschwindigkeit unter zehn Megabit pro Sekunde.

Leider informiert darüber nur ein Handbuch auf CD, eine gedruckte Anleitung - zumindest in kurzer Form, wie sie andere Hersteller ihren Powerline-Adaptern beilegen - fehlt. Ebenso vermissten wir eine Software zur Administration der Adapter, wie sie einige Mitbewerber bieten. Ethernet-Kabel zum Anschluss der Geräte ans Netzwerk liegen aber bei.

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Alexander Zollondz
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