Zu wenig Vorverträge
Telekom: Kein Glasfasernetz für Erlangen und Münster
Die Deutsche Telekom wird offenbar keine Glasfaseranschlüsse in Erlangen und Münster verlegen. Grund seien zu wenig abgeschlossene Vorverträge, wie das Magazin Wirtschaftswoche berichtet. In anderen Städten dagegen sei die Quote übertroffen worden.

Damit die Telekom Glasfaseranschlüsse verlege, müssten zehn Prozent der Haushalte eines Ausbaugebietes einen Vorvertrag abschließen, schreibt die Wirtschaftswoche. In Amberg, Aschaffenburg, Freising, Friedrichsdorf, Gummersbach und Kiel sei der von der Deutschen Telekom gesetzte Mindestanteil an Vorverträgen übertroffen worden. Die Ursache, warum die nötige Anzahl in Erlangen und Münster nicht erreicht worden, seien regionale Konkurrenten.
Glasfaser für Freising und Kiel
In Kempten ist die erforderliche Anzahl von 2.500 Vorverträgen indes noch nicht ganz erreicht worden, weshalb die Frist bis zum 19. Mai verlängert worden ist, wie die Telekom auf einer Infoseite zum Glasfaserausbau mitteilt.
Durch die Regelung wolle Telekom-Chef René Obermann die Risiken für den milliardenschweren Glasfasernetzausbau begrenzen, wie die Wirtschaftswoche berichtet. Ein solcher Anschluss ermögliche im Internet Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunden. Allerdings drosselt die Telekom Medienberichten zufolge ihre Anschlüsse ab einem bestimmten Datenvolumen auf Schneckentempo.
