Samsung Galaxy SIII

Verkehrte Netzwelt: Die digitale Super-Nanny

Samsungs neues Supersmartphone Galaxy S3 macht Apples iPhone Konkurrenz und hebt die Benutzerfreundlichkeit auf ein neues Niveau. Doch was meint Samsung mit dem Satz, das Handy sei "für Menschen" gemacht. Und wie stellen sich die Samsung-Manager den Menschen vor? Die verkehrte Netzwelt gibt einen Ausblick auf den Homo Galaxy.

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Das Galaxy S3 von Samsung soll dem Besitzer durch zahlreiche Komfortfunktionen den Alltag erleichtern. (Bild: Samsung)
Das Galaxy S3 von Samsung soll dem Besitzer durch zahlreiche Komfortfunktionen den Alltag erleichtern. (Bild: Samsung)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Der Homo Galaxy
  2. 2Bilder teilen, Gruppenprofile anlegen
  3. 3Das intelligente Handy

Das neue Samsung Galaxy S3 ist ein ganz besonderes Handy. Samsung sagt ausdrücklich, dass dieses Smartphone "für Menschen" gemacht wurde. Das ist interessant. Früher wurden Handys oder Computer für Anwender oder Nutzer gemacht. Anwender oder Nutzer waren technikbegabte Lebewesen, die wussten, wie man ein Gerät zum Laufen bringt und eine gewisses Vergnügen dabei empfanden, Tasten zu betätigen oder Einstellungen vorzunehmen. Für diese Zielgruppe ist das Samsung Galaxy S3 offenbar nicht gedacht. Sondern für Menschen.

Der Homo Galaxy

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Wie stellt sich Samsung die Menschen vor, für die es das S3 gebaut hat? Den Homo Galaxy, wenn man so will.

Erst mal ist der Homo Galaxy ein fröhliches, liebes und total verspieltes Geschöpf. Es will unentwegt mit Freunden spielen, Bilder und Filme herzeigen - und immer wissen, was die besten Freunde gerade machen.

Das Samsung Galaxy S3 ist also ein Handy für den großen Hightech-Kindergarten. Eine Art mobile Super-Nanny. Es weiß immer, was sein Besitzer gerade will, und nimmt ihm lästige Handgriffe ab. Will der Mensch beispielsweise eine Nachricht an den Freund schreiben, überlegt es sich dann doch anders und will diesen anrufen, dann muss er nur das Telefon ans Ohr halten und das Samsung wählt automatisch die richtige Nummer.

Der Mensch muss das Handy auch nicht mehr ein- oder ausschalten, er muss es einfach nur ansehen. Das Galaxy S3 erkennt das Gesicht seines Schützlings und macht den Bildschirm hell.

Sehr hilfreich ist auch diese Funktion: Wenn das Samsung auf dem Tisch liegt und der Mensch danach greift, dann vibriert es und berichtet, was in der Zwischenzeit so alles passiert ist. Ob jemand angerufen hat oder ob er Nachrichten bekommen hat.

Ideal ist das Samsung Galaxy dabei für Menschen, die viele Freunde haben. Der Besitzer kann Gesichter von seinen Freunden oder Verwandten mit deren Stream in den sozialen Netzwerken verknüpfen. Immer, wenn er dann das Bild antippt, zeigt ihm das Samsung sofort, welchen Status der Freund gerade im sozialen Netzwerk hat.

Testbericht: Samsung Galaxy S3

Samsung Galaxy S3 im Test

Im Test zeigt das Galaxy S3, dass Samsung den Fokus eher auf intelligente Software als auf die Hardware gelegt hat. Das Prunkstück des Modells ist und bleibt aber der rasant schnelle Exynos-Prozessor, wie der netzwelt-Test zeigt. Netzwelt liefert Daten, Benchmarks und Preise zum Samsung Galaxy S3. ~ Jan Kluczniok

Kompletten Testbericht lesen oder Video anschauen


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