Für jeden die passende Digitalkamera
Einkaufsberater: Kompakt-, Bridge-, System- oder Spiegelreflexkamera
Die Auswahl an Digitalkameras ist groß und auf den ersten Blick unübersichtlich. Doch zum Glück lassen sich die Fotoapparate in vier Klassen einteilen, die sich jeweils durch unterschiedliche Eigenschaften und Einsatzzwecke auszeichnen. Der netzwelt-Einkaufsberater verschafft Ihnen einen Überblick und erklärt, für wen sich Kompakt-, Bridge-, System- und Spiegelreflexkameras jeweils am Besten eignen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Kompaktkamera: Klein und vielseitig
- 2Bridgekamera: Zwischenlösung
- 3Systemkamera: Der neueste Trend
- 4Spiegelreflexkamera: Etablierte Königsklasse
Kompaktkamera: Klein und vielseitig
Bei den Kompaktkameras handelt es sich um die kleinsten Digitalkameras, die aber trotzdem mit einer umfangreichen Ausstattung aufwarten können. Das Angebot reicht von günstigen Einsteigermodellen für weniger als 100 Euro bis hin zu Spitzengeräten für mehr als 500 Euro.
Kompaktkameras passen in die meisten Hand- und Jackentaschen und teilweise sogar in Hosentaschen. Sie verfügen über ein fest verbautes Zoomobjektiv und einen Bildschirm auf der Rückseite, der als Sucher, zur Bildkontrolle und zur Anzeige des Menüs dient. Mit Ausstattungsmerkmalen wie einem Touchscreen, großen Brennweiten, GPS-Empfängern oder wasserdichten Outdoor-Gehäusen stehen auch Kameras für spezielle Wünsche bereit.

Da die Kameras vor allem für Schnappschüsse gedacht sind und auch Einsteigern das Fotografieren leicht machen sollen, verfügen sie nicht nur über ein vollautomatisches Aufnahmeprogramm, sondern auch über eine jeweils unterschiedliche Zahl an Szenenprogrammen für verschiedene typische Aufnahmesituationen.
Kompaktkameras eignen sich nicht nur für Einsteiger, die noch nicht wissen, wie oft sie wirklich fotografieren, sondern sind auch als ständige Begleiter im Urlaub und Alltag geeignet, die deutlich weniger Platz beanspruchen als alle anderen Digitalkamera-Typen.
Die besten von netzwelt getesteten Kompaktkameras finden Sie hier.
Bridgekamera: Zwischenlösung
Bei Bridgekameras handelt es sich - wie der Name schon erahnen lässt - um eine Brückentechnologie, die Eigenschaften von Kompakt- und Spiegelreflexkameras vereint. Einfach formuliert bestehen sie aus Kompaktkameras, die fest mit einem großem Objektiv verbunden sind.

Im Vergleich bieten die Bridgekameras in ihrem größeren Gehäuse gegenüber Kompaktkameras vor allem einen größeren Brennweitenbereich. Sie sind allerdings schon in Zoombereiche vorgedrungen, die sich selbst mit optischen Bildstabilisatoren nur schwer aus der Hand aufnehmen lassen. Auch die kleinste Bewegung der Hand kann dabei zu einem verwackelten Bild führen - ein Stativ kann hier also notwendig sein.
In Sachen Bildqualität und Bedienkomfort lassen sich die Bridgekameras mit kompakten Modellen vergleichen. Sie lohnen sich vor allem für Fotografen, die den großen Brennweitenbereich nutzen wollen, aber den Griff zur Spiegelreflex- oder Systemkamera scheuen.
Die besten von netzwelt getesteten Bridgekameras finden Sie hier.


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