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Kaufberatung Digitalkamera - Welcher Kameratyp sind Sie?
Für jeden die passende Digitalkamera

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Beim Kauf einer Digitalkamera steht der Nutzer zuerst vor der Wahl, aus welcher Kategorie sein Fotoapparat stammen soll. Mit Kompakt-, Bridge-, System- und Spiegelreflexkameras stehen unterschiedliche Modellarten zur Auswahl, die unterschiedliche Vorzüge und Nachteile aufweisen. Welche passt zu Ihnen?

Die Auswahl an Digitalkameras ist groß und auf den ersten Blick unübersichtlich. Doch zum Glück lassen sich die Fotoapparate in vier Klassen einteilen, die sich jeweils durch unterschiedliche Eigenschaften und Einsatzzwecke auszeichnen. Der netzwelt-Einkaufsberater verschafft Ihnen einen Überblick und erklärt, für wen sich Kompakt-, Bridge-, System- und Spiegelreflexkameras jeweils am Besten eignen.

Alle vier Kamera-Typen im Überblick (Bilder/Montage: netzwelt)

Kompaktkamera: Klein und vielseitig

Bei den Kompaktkameras handelt es sich um die kleinsten Digitalkameras, die aber trotzdem mit einer umfangreichen Ausstattung aufwarten können. Das Angebot reicht von günstigen Einsteigermodellen für weniger als 100 Euro bis hin zu Spitzengeräten für mehr als 500 Euro.

Kompaktkameras passen in die meisten Hand- und Jackentaschen und teilweise sogar in Hosentaschen. Sie verfügen über ein fest verbautes Zoomobjektiv und einen Bildschirm auf der Rückseite, der als Sucher, zur Bildkontrolle und zur Anzeige des Menüs dient. Mit Ausstattungsmerkmalen wie einem Touchscreen, großen Brennweiten, GPS-Empfängern oder wasserdichten Outdoor-Gehäusen stehen auch Kameras für spezielle Wünsche bereit.

Kompaktkameras wie die Samsung EX1 eignen sich besonders für unterwegs.

Da die Kameras vor allem für Schnappschüsse gedacht sind und auch Einsteigern das Fotografieren leicht machen sollen, verfügen sie nicht nur über ein vollautomatisches Aufnahmeprogramm, sondern auch über eine jeweils unterschiedliche Zahl an Szenenprogrammen für verschiedene typische Aufnahmesituationen.

Kompaktkameras eignen sich nicht nur für Einsteiger, die noch nicht wissen, wie oft sie wirklich fotografieren, sondern sind auch als ständige Begleiter im Urlaub und Alltag geeignet, die deutlich weniger Platz beanspruchen als alle anderen Digitalkamera-Typen.

Die besten von netzwelt getesteten Kompaktkameras finden Sie hier.

Bridgekamera: Zwischenlösung

Bei Bridgekameras handelt es sich - wie der Name schon erahnen lässt - um eine Brückentechnologie, die Eigenschaften von Kompakt- und Spiegelreflexkameras vereint. Einfach formuliert bestehen sie aus Kompaktkameras, die fest mit einem großem Objektiv verbunden sind.

Bridgekameras wie die Sony Cybershot HX100V sind ein Mix aus Kompakt- und Spiegelreflexkameras

Im Vergleich bieten die Bridgekameras in ihrem größeren Gehäuse gegenüber Kompaktkameras vor allem einen größeren Brennweitenbereich. Sie sind allerdings schon in Zoombereiche vorgedrungen, die sich selbst mit optischen Bildstabilisatoren nur schwer aus der Hand aufnehmen lassen. Auch die kleinste Bewegung der Hand kann dabei zu einem verwackelten Bild führen - ein Stativ kann hier also notwendig sein.

In Sachen Bildqualität und Bedienkomfort lassen sich die Bridgekameras mit kompakten Modellen vergleichen. Sie lohnen sich vor allem für Fotografen, die den großen Brennweitenbereich nutzen wollen, aber den Griff zur Spiegelreflex- oder Systemkamera scheuen.

Die besten von netzwelt getesteten Bridgekameras finden Sie hier.

Systemkamera: Der neueste Trend

Systemkameras sind die jüngste Entwicklung in der Digitalfotografie. Bei ihnen handelt es sich um kompakte Gehäuse, an die der Fotograf Wechselobjektive ansteckt. Die Kameras bieten durch ihre größeren Bildsensoren in der Regel eine bessere Bildqualität als Kompakt- und Bridgemodelle.

Zu den neuesten Entwicklungen gehören Systemkameras wie die Nikon 1 V1

Zu den neuesten Entwicklungen gehören Systemkameras wie die Nikon 1 V1 (Bild: netzwelt)

Die auswechselbaren Objektive ermöglichen eine ähnlich kreative Nutzung wie Spiegelreflexkameras, wobei die Systemmodelle deutlich leichter und kleiner sind. Sie beanspruchen also weniger Platz im Gepäck und ziehen mit ihrem Tragegurt nicht so stark an der Schulter.

Systemkameras sind für Fotografen eine gute Wahl, die eine bessere Bildqualität erwarten, die Wechselobjektive einsetzen wollen, denen Spiegelreflexkameras zu groß sind oder deren Motive durch das Klicken des Spiegels aufschrecken würden.

Die besten von netzwelt getesteten Systemkameras finden Sie an dieser Stelle.

Spiegelreflexkamera: Etablierte Königsklasse

Die Königsklasse der Digitalkameras verfügt, wie der Name verrät, wirklich über einen Spiegel. Dieser klappt hörbar nach oben, um das durch das Objektiv einfallende Licht nicht mehr zum Sucher zu leiten, sondern auf den Bildsensor fallen zu lassen. Diese verfügen über eine größere Fläche als die Chips in Kompakt- und Bridgekameras, was in der Regel zu einer deutlich besseren Bildqualität führt.

Die Wechselobjektive eröffnen den Nutzern mit DSLR-Kameras, wie die Spiegelreflexmodelle in Anlehnung an ihren englischen Namen (digital single-lens reflex) auch genannt werden, viele verschiedene Blickwinkel auf ein Motiv. Zur Auswahl stehen Brennweiten vom extrem weitwinkligen Fish-Eye-Objektiv mit Rundumblick bis hin zum 500- oder 600-Millimeter-Teleobjektiv für Aufnahmen aus großer Entfernung.

Die Pentax K5 ist eine Spiegelreflexkamera, die wie alle Modelle ihrer Klasse professionelles Fotografieren ermöglicht.

Fotografen können bei Spiegelreflexkameras alle Aufnahmeeinstellungen manuell vornehmen und neben dem Objektiv auch ein Blitzlicht, einen GPS-Logger oder ein Mikrofon für Filmaufnahmen anschließen, die auch im DSLR-Bereich zum Standard geworden sind.

Spiegelreflexkameras eignen sich für alle Nutzer, die sich intensiver mit der Fotografie beschäftigen und viele Bilder aufnehmen wollen. Die große Auswahl an Objektiven bietet die Möglichkeit, sich auf unterschiedliche Spielarten der Fotografie zu spezialisieren. Allerdings muss die Bereitschaft bestehen, eine vergleichsweise große und schwere Kamera mit Zubehör mit sich herumzutragen.

Die besten von netzwelt getesteten Spiegelreflexkameras finden Sie hier.

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Beim Kauf einer Digitalkamera steht der Nutzer zuerst vor der Wahl, aus welcher Kategorie sein Fotoapparat stammen soll. Mit Kompakt-, Bridge-, System- und Spiegelreflexkameras stehen unterschiedliche Modellarten zur Auswahl, die unterschiedliche Vorzüge und Nachteile aufweisen. Welche passt zu Ihnen?

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Die Auswahl an Digitalkameras ist groß, doch sie lassen sich in vier Kategorien aufteilen, wobei jede spezielle Eigenschaften aufweist. Welches Modell eignet sich für Sie?
http://www.netzwelt.de/news/92104-kaufberatung-digitalkamera-welcher-kameratyp.html
2012-05-05 08:41:53
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2012/vier-kamera-typen-ueberblick-bildermontage-netzwelt-14293.jpg
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