Ghost Recon - Future Soldier: Erste Eindrücke des Shooters

Guerilla-Modus und Online-Multiplayer

Der Guerilla-Modus ist ein Multiplayer-Modus, der online, über einen Split-Screen (bei zwei Spielern vor einem Bildschirm) und als Online-Split-Screen genutzt werden kann. In insgesamt vier Missionen gilt es, 50 Gegnerwellen zu überstehen und das Headquarter zu verteidigen. Auch hier sind maximal vier Spieler in einem Team. Dabei erhalten Nutzer Belohnungen, wenn sie nicht sterben. In dem Survival-Modus ist es nicht ratsam, einfach blind darauf loszulaufen und sich, ohne groß zu überlegen, auf die Gegner zu stürzen.

Ubisoft möchte beim Guerilla-Modus genau solch ein Verhalten vermeiden, weshalb der Spieler mit dieser Taktik auch nicht sehr weit kommt. Es ist wichtig, dass die Spieler zusammenarbeiten und die ihnen zur Verfügung stehende Technologie gezielt einsetzen, wie der Creative Director des Shooters gegenüber netzwelt erklärte. Außerdem wollte man durch das Vermeiden von bloßem "Run and Shoot" den militärischen Spezialeinheiten gerecht werden, die bei der Entwicklung des Spiels beratend zur Seite standen.

Als dritten Spielmodus bietet Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier den typischen Online-Mehrspieler, bei dem zwei Teams gegeneinander antreten. Dabei hat der Nutzer die Wahl zwischen den drei Klassen Schütze, Techniker und Aufklärer sowie zwischen vier unterschiedlichen Spiel-Modi. Alle sind auf Missionsziele und die Kooperation der Spieler ausgelegt.

Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier

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Konsolen- und PC-Version

Ghost Recon: Futures Soldier erscheint für die PlayStation 3, die Xbox 360 und den PC. Laut Geffroy gibt es zwischen den Konsolen-Versionen keine Unterschiede. Sie wurden zeitgleich entwickelt und es gab keine Präferenz. Was die PC-Version angeht, so handelt es sich nicht nur um eine einfache Portierung. Die Steuerung und das Gameplay wurden angepasst, außerdem unterstützt das Spiel die aktuellen Grafikkarten und DirectX 11.

Eine Besonderheit bietet die Version für die Xbox 360 dann aber doch: Sie unterstützt die Kinect-Steuerung. Spieler können so mit Gesten oder ihrer Stimme im sogenannten Gunsmith ihre Waffen individuell an die eigenen Vorstellungen anpassen. Dabei kann der Nutzer aus über 50 Hightech-Waffen wählen und beispielsweise den Lauf oder das Magazin ändern. Außerdem kommt die Kinect-Steuerung auf der Schießanlage zum Einsatz: Wenn der Nutzer die Hand öffnet, schießt er. So kann er seine Waffe testen. Der Gunsmith und die Schießanlage stehen auch allen anderen Spielern zur Verfügung, jedoch nicht mit Gesten- und Sprachsteuerung.

Für die Xbox 360 und die PlayStation 3 erscheint Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier am 24. Mai, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 69,95 Euro. Die PC-Version folgt am 14. Juni und soll um die 50 Euro kosten.

Komplettes Video-Interview auf YouTube

Nutzer, die sich das vollständige Interview mit Jean-Marc Geffroy ansehen möchte, finden es im YouTube-Kanal von netzwelt an dieser Stelle. Dort erklärt der Creative Director von Ubisoft den Guerilla- und Multiplayer-Modus im Detail und erläutert unter anderem die Funktionen des Ghost Recon Networks.

Weitere Spieletests finden Sie im Gaming-Bereich auf netzwelt.

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