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Gut getarnt ist halb gewonnen: Ghost Recon - Future Soldier angespielt

Bei Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier zählen das Team und die Taktik, Alleingänge im Rambo-Stil sind zwar möglich, allerdings wurde der Shooter gerade dafür nicht entwickelt. Dies stellte sich nicht nur beim Anspielen auf dem Presse-Event von Ubisoft heraus, sondern wurde auch vom Creative Director des Spiels im Interview betont.

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Creative Director von Ubisoft im Interview: Jean-Marc Geffroy, der als Creative Director für Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier zuständig ist, erklärt im Interview mit netzwelt, was Spieler des Shooters erwarten dürfen. Dabei geht es unter anderem um die drei unterschiedlichen Spielmodi. Zum Video: Creative Director von Ubisoft im Interview

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Fokus auf Koop-Modus
  2. 2Neue Elemente bei Ghost Recon: Future Soldier
  3. 3Heranschleichen und lautlos Gegner erledigen
  4. 4Guerilla-Modus und Online-Multiplayer
  5. 5Konsolen- und PC-Version
  6. 6Komplettes Video-Interview auf YouTube
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In welchem Jahr genau Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier spielt, das möchte Ubisoft nicht verraten. Dass es sich dabei um die Zukunft handelt, wird jedoch deutlich. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Elite-Soldaten. Dieser ist mit einem Ghost-Team auf der Suche nach Attentätern, die ein ganzes Ghost Squad mit einer Bombe auslöschten. Das Team begibt sich auf die Jagd nach einem Waffenschmuggler-Ring. Dabei führt es den Spieler an die unterschiedlichsten Orte der Welt, von Südamerika über Afrika bis hin zur norwegischen Grenze und nach Russland.

Fokus auf Koop-Modus

Ghost Recon: Future Soldier bietet dabei drei unterschiedliche Spielmodi an. Zum einen gibt es die klassische Kampagne, die auch als Koop spielbar ist. Zum anderen den Online-Multiplayer, bei dem zwei Teams gegeneinander antreten. Die dritte Option ist der Guerilla-Modus, eine Art Survival-Modus, bei dem die Gegner in Wellen kommen. Wie netzwelt im Interview mit Jean-Marc Geffroy, Creative Director bei Ubisoft, erfuhr, lag der Fokus bei der Entwicklung des Spiels auf dem Koop-Modus.

Davon würde auch die Kampagne profitieren, die von einem bis zu vier Nutzern gespielt werden kann. Sollten keine drei Freunde für den Koop-Modus bereitstehen, werden die restlichen Mitspieler von computergesteuerten Figuren ersetzt. Vor dem Hintergrund des geplanten zwölfstundigen Koop-Modus lag ein Augenmerk bei der Spielentwicklung auf der Künstlichen Intelligenz (KI). Im Unterschied zu anderen Shootern folgt die KI bei Ghost Recon: Future Soldier keinem Skript, sondern ist reaktiv. Die KI selbst weiß somit nicht, ob es sich bei den anderen Spielern ebenfalls um KI oder um einen Menschen handelt. Die Künstliche Intelligenz handelt dadurch autonom und reagiert auf Bedrohungen unterschiedlich.

Neue Elemente bei Ghost Recon: Future Soldier

Spieler dürfen sich bei Ghost Recon: Future Soldier über einige neue Elemente in dem Shooter freuen. Ein wichtiges Element dabei ist die optische Tarntechnologie. Diese lässt sich per Knopfdruck auf dem Controller aktivieren, wodurch der Spieler für Gegner schwerer zu erkennen ist - komplett unsichtbar ist er aber nicht. Dies erleichtert dem Nutzer das Heranschleichen und ermöglicht beinahe lautlose Tötungen.

Hilfreich für die Taktik des Spielers ist unter anderem die ferngesteuerte Aufklärungsdrohne, die der Spieler in einer der ersten Missionen erhält. Mit ihr kann der Nutzer über das Schlachtfeld fliegen und Informationen sammeln. Außerdem können Spieler die Drohne auch nutzen, um einen sogenannten synchronisierten Schuss zu koordinieren. Durch diesen und mithilfe der Drohne kann der Anwender bis zu vier Gegner markieren, die dann - sobald sich das Ghost-Team in Position gebracht hat - auf ein Zeichen des Spielers hin gleichzeitig erschossen werden. Dank des Augmented-Reality-Systems A.T.L.A.S erhält der Nutzer stets Echtzeit-Informationen und Feedback zur Schlachtfeld-Situation.

Heranschleichen und lautlos Gegner erledigen

Die optische Tarnung erwies sich beim Anspielen als sehr nützlich, denn bei Ghost Recon: Future Soldier handelt es sich weniger um einen reinen Action- als mehr um einen Schleich-Shooter, bei dem es viel um Taktik und Teamwork geht. Werden die Gegner aufgeschreckt, so endet das meistens in einer wilden Schießerei, die schnell zum Tod des Spielers führt. Dagegen führt das lautlose Heranschleichen und Töten meist sicherer und stressfreier zum Erfolg.

Auch die Steuerung der Drohne gelang beim Antesten gut, der Spieler muss nur darauf achten, dass sie nicht entdeckt wird, und sollte deshalb speziell die Flughöhe im Auge behalten. Der synchronisierte Schuss erwies sich ebenfalls als hilfreiches Mittel im Kampf. Bei einer Mission, in der Zivilisten von vier bewaffneten Männern bedroht werden, kann der Spieler die Angreifer markieren - und schon werden sie ohne viel Aufsehen erledigt. Die Zivilisten bleiben unverletzt.

Im Test gaben die KI-Team-Mitglieder immer wieder nützliche Tipps, indem sie mitteilten, wo sich Gegner aufhalten. Sie versorgen Kameraden nach Möglichkeit auch medizinisch, falls der Spieler gerade stark verletzt oder gar im Begriff ist zu sterben. Anders als in bisherigen Ghost Recon-Teilen gibt der Spieler den anderen Team-Mitgliedern keine Anweisungen. Insgesamt bietet die Kampagne zwölf Missionen und in etwa eine Spielzeit von zwölf Stunden.

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