Rechtsstreit in Deutschland und den USA

Patente: Nokia verklagt HTC, RIM und Viewsonic

Zum Schutz seines geistigen Eigentums klagt Nokia gegen HTC, RIM und Viewsonic. Die Forderungen sind in den USA und in Deutschland angemeldet worden, wie der finnische Handyhersteller mitteilt. Nokia sieht insgesamt 45 seiner Patente durch eine Reihe von Konkurrenzprodukten verletzt.

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"Nokia ist führend in vielen Technologien, die für gute mobile Produkte nötig sind", sagt Louise Pentland, Chefjuristin von Nokia. Obwohl das Unternehmen es bevorzuge, einen Rechtsstreit zu vermeiden, sei dieser Schritt nötig gewesen, um die unautorisierte Nutzung von Innovationen und Technologien zu beenden.

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Streit um insgesamt 45 Patente

Insgesamt gehe es um 45 Patente. Diese umfassen Hardware-Komponenten wie Antennen, Stromnutzung und Radios. Aber auch Software ist betroffen, etwa hinsichtlich von Multitasking, Navigation, Nachrichtenanzeige, dynamischen Menüs sowie dem Empfang von E-Mail-Anhängen auf mobilen Geräten.

Nokia habe unter anderem bei der Internationalen Handelskommission der USA (ITC) gegen HTC eine Beschwerde eingereicht. Zudem seien beim Bezirksgericht von Delaware Klagen gegen HTC und Viewsonic vorgelegt worden. Auch in Deutschland wurde geklagt: am Landgericht Düsseldorf gegen HTC und RIM sowie gegen alle drei genannten Unternehmen an den Landgerichten Mannheim und München.  

Deutschland war in der Vergangenheit bereits häufiger der Schauplatz solcher Rechtsstreitigkeiten, etwa zwischen Apple und Motorola.

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