Hohe Erzählkunst
Im Kurztest: Memento Mori 2 - Wächter der Unsterblichkeit
Vier Jahre nach "Memento Mori" präsentiert Publisher dtp den Nachfolger des packenden Point & Click-Adventures - mit deutlich verbesserter Grafik, technischen Spielereien wie Licht-, Leucht- und 3D-Effekten sowie hervorragend animierten und synchronisierten Figuren.
Viel ist in der Zwischenzeit geschehen: Kunstfälscher Max und Interpol-Agentin Lara haben geheiratet. Aber nicht einmal während ihrer Flitterwochen im fernen Südafrika kommen sie zur Ruhe. Zum einen wird Max von düsteren Visionen geplagt, die er mit seiner Malerei zu ergründen versucht. Zum anderen meldet sich Laras Boss per Telefon und bittet um Unterstützung bei der Aufklärung eines Kunstraubs in Kapstadt.
Vom Hotel aus machen sich die beiden in einem klapprigen VW Käfer auf zur Galerie, befragen den aufgebrachten Leiter des Etablissements und legen sich mit dem zuständigen Polizeichef an. Schon hier wird klar, dass Lara und Max wohl nicht auf die Unterstützung durch die lokalen Behörden zählen können. Bereits wenig später sind die beiden dem vermeintlichen Kunstdieb auf der Spur - doch im Lauf einer halsbrecherischen Autoverfolgungsjagd kommt es zu einem schweren Unfall. Max verschwindet spurlos und wird für tot erklärt. Aber Lara bekommt im Lauf des Abenteuers, das sie bei Ermittlungen in einer blutigen Mordserie von Lyon über die Chinatown von San Francisco bis ins verschneite Finnland führt, immer wieder Hinweise, dass ihr Mann noch am Leben ist






