Eiskalte Monotonie

Im Kurztest: Naval War - Arctic Circle

Strategische Seeschlachten hoch droben im eisigen Nordmeer: "Naval War - Arctic Circle" von Turbo Tape Games und Paradox Interactive schickt die Marine-Streitkräfte Russlands und der NATO in einen im wahrsten Sinn des Wortes Kalten Krieg. Leider erfriert der Spielspaß schnell in der Monotonie der kargen Präsentation.

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Im Kurztest: Naval War -  Arctic Circle - Paradox Interactive bleibt sich treu und veröffentlicht mit "Naval War: Arctic Circle" ein weiteres Hardcore-Strategiespiele mit dem optischen Charme einer Excel-Tabelle. (Bild: Paradox Interactive)
Paradox Interactive bleibt sich treu und veröffentlicht mit "Naval War: Arctic Circle" ein weiteres Hardcore-Strategiespiele mit dem optischen Charme einer Excel-Tabelle. (Bild: Paradox Interactive)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Speichern nicht erlaubt
  2. 2Video: Naval War: Arctic Circle
  3. 3Fazit
  4. 4Datenblatt

Publisher Paradox Interactive steht eigentlich für äußerst anspruchsvolle Strategiespiele, die zwar oft grafisch nicht viel hermachen, aber dafür Spielspaß für Monate oder gar Jahre bieten. Entsprechend hoch mögen die Erwartungen von Hardcore-Strategen an "Naval War - Arctic Circle" vom kleinen Entwicklerstudio Turbo Tape Games sein.

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Schauplatz des Geschehens ist eine recht überschaubare Meeresregion zwischen Skandinavien, Russland und Grönland. Hier liefern sich NATO und Russland auf hoher See militärische Auseinandersetzungen, die im Spiel alles andere als hitzig wirken: Von einem Flugzeugträger aus schickt man etwa Hubschrauber los, um eine Ölplattform zu besetzen, nutzt Hydrophone und Sonare, um feindliche U-Boote aufzuspüren, oder holt mit seinen Jägern die Lufteinheiten des Gegners vom Himmel. Letztlich könnte sich auch hinter einem scheinbar harmlosen Fischtrawler eine Spionageeinheit des Gegners verbergen.

Speichern nicht erlaubt

Gerade der Einsatz von Ortungssystemen spielt in den beiden Kampagnen von "Naval War" mit ihren 28 Missionen eine große Rolle - erst nachdem man den Gegner aufgespürt hat, kann man ihm mit Torpedos und Raketen die Hölle heiß machen. Die Steuerung ist dabei nicht unbedingt intuitiv, wird aber in einem knappen, dreiteiligen Tutorial ausreichend erklärt. Die einzelnen Missionen sind überschaubar - trotzdem stört es, dass man sie nicht mittendrin abspeichern kann - zumal es mitten im Spiel immer mal wieder zu ärgerlichen Abstürzen kommt.

Video: Naval War: Arctic Circle

Ebenfalls störend: Regelt man bei langwierigen Aktionen die Spielgeschwindigkeit hoch, beginnt "Naval War" mitunter stark zu ruckeln - und das bei einer Grafik, die in ihrer Farbenarmut und Texturenkargheit aus den frühen 90er-Jahren stammen könnte.

Im Kurztest: Naval War - Arctic Circle

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Fazit

"Naval War" verschenkt viel Potenzial. Nach einer Reihe von Missionen wickelt man die Aufträge recht routiniert ab - große Überraschungseffekte bleiben aus. Die detailarme, langweilige Karte mit ihren wenigen Farbabstufungen zwischen Hell- und Dunkelblau tut ein Übriges, das Interesse am Seekrieg im Norden schnell ermüden zu lassen. Finger weg!

Datenblatt

Naval War: Arctic Circle
SpielnameNaval War: Arctic Circle
HerstellerParadox Interactive
VertriebKoch Media
GenreStrategie
Erhältlich ab13.04.2012
Preisca. 30 Euro
EAN Code4020628088507
SchwierigkeitFür Fortgeschrittene
Alterab 12 Jahren
Multiplayer1-2 (WWW)
Sonstiges 
Bewertung Grafikmangelhaft
Bewertung Steuerungbefriedigend
Bewertung Soundmangelhaft
Bewertung Spielspassausreichend
Bewertung Gesamtausreichend
SystemPC

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