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Kaspersky-CEO sieht Apple in Sicherheitsfragen hinter Microsoft Update-Fahrplan müsse angepasst werden

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Apple hinke in Sicherheitsfragen hinterher, findet zumindest Kaspersky-Gründer und CEO Eugene Kaspersky. Er rechnet mit einer neuen Serie von Angriffen auf Mac-Rechner, weshalb Apple seine Herangehensweise an Sicherheitsfragen ändern müsse.

Nach Einschätzung von Kaspersky-Gründer und CEO Eugene Kaspersky hängt Apple in Sicherheitsfragen weit hinter Microsoft zurück. Die Verbreitung des Flashback-Trojaners sei womöglich erst der Anfang einer neuen Serie von Angriffen auf Mac-Rechner gewesen, sagte er dem europäischen Computer-Business-Magazin CBR. Apple müsse daher seine Herangehensweise an Updates ändern.

Eugene Kaspersky ist Mitgründer und CEO von Kaspersky Lab. (Quelle: Kaspersky)

"Ich denke, sie sind zehn Jahre hinter Microsoft, was Sicherheitsfragen anbelangt", sagte Kaspersky gegenüber CBR. Viele Jahre habe er gesagt, es gebe in diesem Bereich kaum Unterschiede zwischen Mac- und Windows-Rechnern. Aber das habe sich seit den jüngsten Angriffen mit dem Flashback/Flashfake-Trojaner geändert. Hacker hätten gezielt Schwachstellen des Systems ausgenutzt, ohne dass ein Alarm ausgelöst worden sei.

Eine Frage der Zeit und der Marktanteile

Kasperskys Anti-Virus-Unternehmen registriere vermehrt Schadsoftware für Mac-Rechner, was nicht überraschend sei angesichts der steigenden Verkaufszahlen. "Willkommen in der Welt von Microsoft", sagte er. "Diese ist voll von Schadsoftware." Microsoft musste vor über zehn Jahren auch Updates, Sicherheits-Patches und dergleichen herausbringen.

Eine Zunahme von Angriffen auf Apple sei lediglich eine Frage von Zeit und Marktanteilen gewesen. Das bedeute, dass Apple seinen Sicherheits-Update-Fahrplan ändern müsse, sagte Kaspersky gegenüber CBR. Zuvor hatte sein Unternehmen Apples Reaktionen auf den Flashback-Trojaner als zu langsam kritisiert. 

Hinweis: Wie Sie herausfinden, ob Ihr Mac betroffen ist, und was Sie gegen Flashback tun können, erklärt Ihnen netzwelt hier. Zudem können Sie die Software zum Entfernen des Flashback- oder Flashback-Trojaners hier herunterladen.

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3 Kommentare

  • Olli91 schrieb Uhr
    AW: Eugene Kasperky: Apple liegt in Sicherheitsfragen zehn Jahre hinter Microsoft zurück

    OSX galt eigentlich nie als besonders gut geschützt, schon seit Jahren geben alle möglichen "Experten" genau dasselbe wie Kaspersky von sich. Sie sagen eine wachsende Virenmenge voraus und sagen, dass Apple weit hinter MS zurück sei was Vorsorge anbelange und dass es bald zu einer riesigen Seuche führen werde und Apple sich unbedingt kümmern müsse. So geht das jetz seit über 3 Jahren und jedes Mal wenn EIN EINZIGER Virus im Umlauf ist blasen direkt alle Antivirenkonzerne ins Rohr und machen sämtlichen Macusern klar: Ihr seid bald dran, kauft weniger Appleprodukte und dafür mehr unsere Software, die bringen euch keinen Vorteil! Allein schon dass dieser völlig nichtssagende Artikel über Kaspersky ohne große Neuigkeiten inzwischen auf wirklich allen deutschen Onlineinfoseiten auftaucht sagt schon viel über seinen Sinn aus: Angst machen, Leute zum Kaufen anstacheln. Apple hat übrigens ziemlich schnell auf Flashback reagiert, sehe nicht wo sie MS da in irgendwas nachstehen. Das System von vornherein sicher zu machen schafft MS ja schon seit über einem Jahrzehnt nicht mehr, also wo ist ihr großes Know how? Wo?
  • MartinXXL schrieb Uhr
    AW: Eugene Kasperky: Apple liegt in Sicherheitsfragen zehn Jahre hinter Microsoft zurück

    Wie du das Eingestehen einer Fehleinschätzung eines Experten auf seinem eigenen Fachgebiet als "Panikmache" verstehst, verstehst du nicht viel, oder? Herr Kasperky nennt erstmal nur Fakten. 1.: Eine Sicherheitslücke in Apples Betriebssystem konnte genutzt worden, um unbemerkt und OHNE Fehlverhalten der Nutzer ein gewaltiges Botnetz aufzubauen. 2.: Apple galt bisher (auch in Kasperkys Augen) als relativ unanfällig für solche Attacken. 3.: Apple wird darauf reagieren (müssen), und verstärkt und schneller auf die Sicherheit der eigenen Betriebssysteme achten. 4.: Microsoft kennt diese Situation schon deutlich länger und konnte/musste sich über Jahre darauf einstellen. Soweit so richtig, oder etwa nicht? Und wo unser geliebtes Internet stünde, wenn es nicht Profis in der Virenabwehr gäbe, wie Herrn Kasperky, können wir uns vermutlich garnicht vorstellen. Ich persönlich gönne es solchen Leuten sehr, wenn Sie von Ihrer Arbeit (hoffentlich sehr gut!) leben können. Aber so ein unüberlegtes Brandstiftergebrabel ist allemal einfacher, als eine differenzierte Betrachtung, oder wenigstens ein gründliches Lesen mit verstehen des Inhalts. Gute Nacht!
  • Olli91 schrieb Uhr
    AW: Eugene Kasperky: Apple liegt in Sicherheitsfragen zehn Jahre hinter Microsoft zurück

    Nervig diese Panikmache der Antivirenindustrie. Den trau ich noch zu selber Viren auszusetzen, nur damit sich ihre Produkte auch verkaufen!

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Lisa Hemmerich
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