Mit Digital Ink
Pyrus: Neuer E-Book-Reader von TrekStor
TrekStor bringt einen neuen E-Book-Reader auf den Markt. Der Pyrus ist dabei das erste digitale Lesegerät des Herstellers, das nicht mit einem LC-Display ausgeliefert wird. Stattdessen kommt mit Digital Ink eine Technologie zum Einsatz, die ähnlich wie E-Ink funktioniert. Interessant dürfte der E-Book-Reader für viele durch den Preis werden.
Die unverbindliche Preisempfehlung von TrekStor für den Pyrus lautet nämlich 69,99 Euro. Zum Vergleich: Der günstigste E-Book-Reader von Amazon, der Kindle, kostet 99 Euro. Dank der Digital-Ink-Technologie stellt auch direkte Sonneneinstrahlung kein Problem dar. Der interne Speicher von vier Gigabyte bietet Platz für rund 4.000 Bücher. Falls dies nicht genügt, kann er einfach per microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden.
Mit eigener Software
Der Pyrus bietet typische E-Book-Reader-Funktionen wie beispielsweise das Anlegen von Lesezeichen und das Verändern der Schriftgröße. Das digitale Lesegerät eignet sich für Rechts- und Linkshänder, da die Tasten zum Umblättern an beiden Seiten des Gehäuses angebracht sind. Unterstützt werden eine Reihe von Formaten wie zum Beispiel ePUB, PDF oder TXT, außerdem können Bilder mit dem Pyrus dargestellt werden - aber nur in Graustufen.
TrekStor entwickelte für den E-Book-Reader eine passende Software. Die eReader Suite bietet Zugriff zum eBook-Store für den Kauf und den Download von digitalen Büchern. Sie erkennt dabei, wo der E-Book-Reader gekauft wurde und bietet entsprechende Inhalte des jeweiligen Händlers an. Die eReader Suite beinhaltet auch die Bibliothek des Nutzers und synchronisiert Bücher automatisch mit dem Pyrus. Der Nutzer wird mit der Software unter anderem auch über Neuerscheinungen und Firmware-Updates informiert. Beim ersten Anschließen des Pyrus am Rechner kann sich der Anwender entscheiden, ob er die TrekStore eReader Suite nutzen möchte oder nicht.
Das Display misst in der Diagonalen sechs Zoll, das Gewicht des E-Book-Readers beträgt nach Angaben des Herstellers 216 Gramm. TrekStor gibt an, dass der Akku bei einer täglichen Lesedauer von 30 Minuten bis zu zwei Monate durchhält. Geladen wird der E-Book-Reader über die USB-Schnittstelle am PC. Der TrekStor Pyrus ist in Schwarz ab nächster Woche, beginnend am 30. April, in Deutschland erhältlich. Zunächst wird der E-Book-Reader bei Media Markt angeboten, wie netzwelt von TrekStor erfuhr. Im Buchhandel wird der E-Book-Reader unter dem Namen Lero vertrieben.
Netzwelt informiert über Neuigkeiten im E-Book-Reader-Bereich an dieser Stelle.


Der Trend zu Tablet-PCs wie dem Apple iPad zwingt einige Hersteller dazu, die Preise für ihre E-Book Reader zu senken. Nachdem bereits Amazon und der amerikanische Buchshop Barnes&Noble die Preise ihrer Lesegeräte angepasst haben, folgt nun auch der japanische Hersteller Sony. Digitaler Lesespaß beginnt bei Sony nun bereits ab 169 Euro.
Auf der Leipziger Buchmesse werden Libri.de und Pandigital ein sieben Zoll großes Android-Tablet mit integriertem E-Reader-Shop vorstellen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249 Euro.
Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse bietet das Verlagshaus Weltbild in Kooperation mit Hugendubel einen neuen günstigen E-Book-Reader an. Das Gerät soll ab morgen für 60 Euro im Handel erhältlich sein.
Gemeinsam mit Hanvon kündigte Qualcomm einen neuen E-Book-Reader an, der mit einem Mirasol-Display ausgestattet ist. Erhältlich ist der Hanvon C18 allerdings vorerst nur in China.
Einer der wenigen Nachteile von E-Ink-Displays ist bislang die ausschließliche Darstellung von Inhalten in Graustaufen. Der jetBook Color behebt dieses Problem als weltweit erster Bildschirm mit E-Ink-Farbbildschirm - er ist allerdings nicht für den heimischen Gebrauch gedacht.
Samsung plant angeblich einen eigenen E-Book-Dienst. Zugleich soll die Kooperation mit der Kobo-App in dem Reader Hub eingestellt worden sein.
Mit dem Reader PRS-T2 stellt Sony die Neuauflage des erfolgreichen E-Book-Reader PRS-T1 vor. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich zum Beispiel der Umblättervorgang verbessert. Das Gerät ist ab September zum Preis von 139 Euro im Handel erhältlich.





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insgesamt 1 Beitragleider ist Digital Ink E-Ink deutlich unterlegen und darf sogar nur in Deutschland und China verkauft werden... billig ist nicht immer so toll.