Im Vergleich zu Dropbox und Skydrive

Google Drive: Was der neue Cloud-Dienst bietet

Mit Google Drive steigt auch der Suchmaschinenanbieter in den Markt für Cloud-Speicherdienste ein. Aber lohnt sich ein Wechsel? Netzwelt blickt auf die Details des Services und zieht einen Vergleich mit der Konkurrenz.

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Google startet mit seinem Cloud-Service vergleichsweise spät. (Bild: Google)
Google startet mit seinem Cloud-Service vergleichsweise spät. (Bild: Google)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Speicherplatz und Apps
  2. 2Bindung über das Ökosystem
  3. 3Dropbox arbeitet plattformübergreifend
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Datei in den Ordner schieben - fertig! Schon steht das Dokument, Foto oder Video übers Internet überall zur Verfügung. Freunde, Bekannte, Kollegen können per Ordnerfreigabe an den Dateien teilhaben. Diese Vorzüge der Online-Festplatten bringt jetzt auch Google auf heimische Rechner und Mobilgeräte.

Google Drive startet vergleichweise spät - Dutzende Dienste sind bereits am Markt und haben sich mehr oder weniger etabliert. Netzwelt hat sich mit Dropbox und Microsoft Skydrive zwei populäre Online-Festplatten aus dem Wust der Cloud-Dienste vorgenommen und mit dem Google-Dienst verglichen. Einen Teil des Funktionsumfangs der Anbieter listet die Tabelle auf.

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Speicherplatz und Apps

Die Tabelle zeigt, dass Skydrive am meisten kostenlosen Speicherplatz bietet (sieben Gigabyte) und bezogen auf den Kauf von zusätzlichen 100 Gigabyte auch den günstigsten Mietpreis pro Gigabyte (0,37 Euro pro Gigabyte). Google wählt mit fünf Gigabyte kostenlosem Speicherplatz einen guten Mittelweg, pro Gigabyte muss der Anwender aber fast dreimal so viel bezahlen wie bei Microsoft (0,91 Euro pro Gigabyte), ebenfalls bezogen auf den Kauf von 100 Gigabyte. Bei Dropbox sind zwei Gigabyte kostenlos inklusive, pro Gigabyte zahlen Nutzer 1,51 Euro beim einmaligen Zukauf von 100 Gigabyte.

Speicherplatz ist aber nicht alles - mobile Apps werden wegen der zunehmenden Verbreitung von Smartphones immer wichtiger. Auf diesen Trend setzen alle hier versammelten Anbieter. Die Rundum-Versorgung für alle Betriebssysteme gibt es dennoch nicht: Sowohl Google Drive, Skydrive als auch Dropbox unterstützen nicht alle Plattformen.

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