Software und Spiele kaufen bei Amazon
Download statt Post-Versand: Amazon Web Store im Test
Amazon macht Microsoft und Apple Konkurrenz. Seit einigen Tagen ist der Versandhändler auch im digitalen Vertrieb von Software und Spielen aktiv. Im netzwelt-Test entpuppt sich Amazons Web Store als Alternative zum Mac App Store und dem kommenden Windows Store. An einigen Stellen muss das Unternehmen aber noch nachbessern.
Inhaltsverzeichnis
- 1Hintergründe
- 2Das Vorgehen
- 3Der Download
- 4Unklare Preise
- 5Fehlerquellen
- 6Fazit
Amazon greift die anderen großen IT-Konzerne auf immer mehr Märkten an: Im Cloud Computing hat sich der Konzern aus Seattle bereits zum Marktführer gemausert. Der hauseigene E-Book-Reader namens Kindle ist mehrere Millionen Mal verkauft worden. Nun steigt Amazon auch in den Vertrieb von Programmen ein.
Hintergründe
Der Hintergrund dafür ist ähnlich wie bei Büchern: Immer weniger Kunden bestellen Software im klassischen Amazon Store, die ihnen dann erst Tage später per Post zugestellt wird und umständlich von CD oder DVD installiert werden muss. Stattdessen gewöhnen sich Kunden dank ihrer Smartphones daran, auch Software für PC und Mac direkt aus dem Internet zu laden.
Apple hat seinen Mac App Store bereits 2010 vorgestellt, Microsoft hat im Zuge von Windows 8 mit dem neuen Windows Store darauf reagiert. Besonders der dürfte Amazon letztendlich dazu bewegt haben, endlich selbst in den rasant wachsenden Markt einzusteigen.

Das Vorgehen
Interessierte Nutzer, die das Download-Angebot von Amazon ausprobieren wollen, beginnen im Idealfall auf einer der beiden Themen-Seiten: Amazon hat sowohl für klassische Software als auch für Spiele jeweils eine eigene Startseite eingerichtet, auf der alle Titel gelistet werden, die direkt heruntergeladen werden können. Sie lassen sich genauso einfach durchsuchen oder nach bestimmten Programmen filtern, wie es auch in den anderen Kategorien möglich ist.
Hat der Besucher die gesuchte Software gefunden, erhält er auf der Artikel-Seite nähere Informationen zum Inhalt der Anwendung. Schade ist, dass die Präsentation der Preise für das jeweilige System, die teilweise stark abweichen können, nicht wirklich übersichtlich gestaltet wurde.


Das Online-Kaufhaus Amazon bietet seit kurzem erstmals Spiele von Drittanbietern für den eigenen E-Book Reader Kindle an. Die beiden kostenlosen Programme lassen sich derzeit nur in den USA herunterladen und können nur auf den aktuellen Kindle-Versionen eingesetzt werden.
Amazon bietet seit heute einen eigenen Store für Android Apps. Dabei verwendet Amazon den Begriff "App Store" und wird deshalb von Apple verklagt. Apple hat den Namen als Marke registrieren lassen.
Amazon hat in den USA einen Dienst zum Streamen von Musik gestartet. Dateien können online in der Cloud gespeichert und mit dem Cloud Player auf Rechnern oder Android-Geräten wiedergegeben werden.
Nach Windows jetzt auch Mac: Auf Amazon.com können Nutzer ab sofort auch Programme und Spiele für die Apple-Rechner herunterladen. Rund 250 Titel werden zum Start angeboten.
Deutsche Amazon-Kunden können inzwischen auch den Appstore for Android des Internet-Versandhändlers nutzen. Zwar gibt es das Download-Portal derzeit immer noch nicht auf Amazon.de, aber über Amazon.com funktioniert es trotzdem.
Nicht mehr nur MP3-Dateien: Amazon.de erweitert sein Download-Angebot und stellt jetzt auch Videospiele und Software zum Herunterladen bereit.
Der Amazon App Store soll angeblich internationaler werden. Diesen Sommer sollen europäische Versionen starten. Bisher wurde der Dienst nur über die US-amerikanische Webseite des Online-Versandhandels angeboten.





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeInteressant, danke für den Hinweis. Man könnte grundsätzlich argumentieren: Dafür hat man das Produkt dann aber auch "sofort" (nach dem Download) zur Verfügung - aber das hat man ja bei Alternativen wie Steam...
HAHAHA da gibtes download versionen teurer wie boxed