Steigende Nutzerzahlen

Facebook: Quartalsgewinn sinkt vor Börsengang um zwölf Prozent

Der größte Börsengang eines Internetunternehmens - der von Facebook - naht. Nun hat das Soziale Netzwerk ein aktualisiertes Schreiben an die US-Börsenaufsicht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Gewinn im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 205 Millionen US-Dollar sank. Dennoch lag der Gewinn im zweiten Quartal in Folge bei über einer Milliarde US-Dollar, wie der Finanznachrichtenservice DealBook der New York Times berichtet.

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Grund für den gesunkenen Gewinn sind laut DealBook unter anderem gestiegene Ausgaben für Marketing und Forschung. Die Marketingkosten haben sich mehr als verdoppelt auf 159 Millionen US-Dollar im ersten Quartal. Zudem verweist Facebook in dem Schreiben auf saisonale Schwankungen bei den Werbeeinnahmen. Diese seien im vierten Quartal meist höher.

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1,21 US-Dollar Einnahmen pro Nutzer

Die Zahlen könnten laut New York Times Fragen in Hinblick auf den erwarteten hohen Börsenwert von Facebook aufwerfen, denn dieser basiere weitestgehend auf kontinuierlichem Wachstum. Analysten schätzten den Börsenwert auf über 100 Milliarden US-Dollar.

In dem aktualisierten Börsenprospekt finden sich auch viele positive Zahlen. Demnach lag der  Quartalsgewinn zum zweiten Mal in Folge bei über einer Milliarde US-Dollar und damit um 45 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die durchschnittlichen Einnahmen pro Nutzer lagen laut Facebook im ersten Quartal bei 1,21 US-Dollar und damit um sechs Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Zählte Facebook im Ende Dezember noch 840 Millionen Nutzer, sind es nun bereits 901 Millionen monatlich aktive Nutzer. Diese verbinden 125 Milliarden Freundschaften, wie Facebook in dem Schreiben an die US-Börsenaufsicht mitteilt.   

Vor dem Börsengang sorgte Facebook mit mehreren teuren Investition für Schlagzeilen: Facebook hat die Foto-App Instagram für eine Milliarde US-Dollar gekauft. Zudem erwarb das Soziale Netzwerk von Microsoft AOL-Patente im Wert von 550 Millionen US-Dollar

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