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GEMA will keine weiteren YouTube-Sperrungen erwirken Nach dem Sieg vor dem Landgericht Hamburg

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Die GEMA will keine Sperrungen weiterer YouTube-Musikvideos erwirken. Ziel seien keine weiteren Klagen, sondern ein Vertrag, sagte GEMA-Chef Harald Heker dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Auch Google forderte eine Rückkehr an den Verhandlungstisch.

Nach dem Urteil des Hamburger Landgerichts will die Musikverwertungsgesellschaft GEMA keine Sperrung weiterer YouTube-Musiktitel erwirken. "Wir wollen YouTube nicht verklagen, wir wollen einen Vertrag", sagte GEMA-Chef Harald Heker dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Er hoffe, dass YouTube nun wieder ernsthaft verhandele. Auch der YouTube-Mutterkonzern Google hatte zuvor eine Rückkehr an den Verhandlungstisch gefordert.

Sowohl YouTube als auch die Verwertungsgesellschaft fordern Verhandlungen, damit diese Anzeige künftig vermieden werden kann. (Quelle: Screenshot/YouTube)

In ihrem Urteil vom vergangenen Freitag waren die Richter der Ansicht der GEMA gefolgt, dass YouTube zu wenig tue, um das Hochladen von urheberrechtlich geschützten Werken zu verhindern. Die Video-Plattform muss daraufhin die zwölf im Verfahren exemplarisch angeführten Werke aus ihrem Angebot entfernen.

GEMA: Wir sind verhandlungsbereit

GEMA-Chef Heker sieht YouTube nun im Handlungszwang, wie das Magazin Der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe (17/2012) berichtet. "Dieses Verfahren ist ganz bewusst ein Musterverfahren. Die Titel waren zufällig gewählt. Unsere Hoffnung ist, dass YouTube mit uns jetzt wieder ernsthaft verhandelt", sagte Heker dem Magazin. Entweder müsse YouTube den Urheberrechtsschutz gewährleisten oder "einen sauberen Vertrag" schließen. Man sei verhandlungsbereit.

Die YouTube-Muttergesellschaft Google hatte die GEMA bereits am vergangenen Freitag zu Gesprächen aufgefordert. "Wir laden die GEMA ein, nun endlich an den Verhandlungstisch zurückzukehren und im Sinne der gesamten Musikindustrie eine Lösung zu finden", sagte Specher Kay Oberbeck. "Dass YouTube hierzu bereit ist, hat YouTube bereits durch Vereinbarungen mit Musikverwertungsgesellschaften für mehr als 40 andere Länder weltweit gezeigt."

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1 Kommentar

  • gast123 schrieb Uhr
    AW: YouTube: GEMA setzt auf Verhandlungen statt Sperrungen

    das wird sowieso nichts. deutschland kann sich schon auf den tag freuen an dem youtube nicht mehr aufgerufen werden kann weil die sperrungen und gerichtlichen auseinandersetzungen mehr geld kosten als mit youtube eingenommen wird!

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Lisa Hemmerich
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