Piratenpartei. Patente. Da braut sich was zusammen

Verkehrte Netzwelt: Verschwörung im Hotel

Verkehrte Netzwelt: Verschwörung im Hotel Wenn es der Piratenpartei gelingt, ihre politischen Vorschläge durchzusetzen, dürften Industrie und Wirtschaft keine Freude daran haben. Bei Topmanagern, Lobbyisten und Politikern wird die Gefahr bereits diskutiert und erste Gegenmaßnahmen erörtert. Netzwelt belauscht ein Spitzentreffen im Hotel. 

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Sorgen des Dr. Ludwig
  2. 2Die nützlichen Idioten von Google und Youtube
  3. 3Die Pressekampagne

Sie trafen sich alle drei Monate im Konferenzraum eines luxuriösen Hamburger Hotels. Sie nahmen den Hintereingang und hielten einen Abstand von mindestens 15 Minuten.

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Zusammengekommen waren Dr. Ludwig, Chef eines internationalen Pharmakonzerns mit Sitz in Deutschland, Schubert, Vorstandsvorsitzender eines sehr großen Internetproviders, Dr. Matzke, Geschäftsführer eines großen Suchmaschinen-Betreibers, Müller, ein ehemaliger Wirtschaftsminister, und Dr. Raffke, der Vorstandsvorsitzende eines großen Softwarekonzerns. Hinzu kam Verleger Zekkendorf, Herr über ein gutes Dutzend Zeitschriften und ein sehr einflussreiches Boulevard-Blatt. Organisiert wurde die Zusammenkunft von Schmidt, einem Event-Manager mit besten Kontakten auf allen politischen Ebenen. Sie nannten sich "Osendorfer Kreis". 

Meist war ihre Zusammenkunft nur eine Art lockerer Gedankenaustausch. Man klatschte über Liebesaffären von Politikern und Wirtschaftsbossen, diskutierte die politische Lage, ließ sich vom Ex-Wirtschaftsminister Informationen über die Stimmung in der Regierung geben oder diskutierte unbequeme Gesetzesvorhaben. Und was man dagegen tun konnte. 

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Eine Assistentin brachte Kaffee und Gebäck. Zigarren sollte es erst am Ende geben. Das war so eine Art Ritual. 


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