Piratenpartei. Patente. Da braut sich was zusammen
Verkehrte Netzwelt: Verschwörung im Hotel
Wenn es der Piratenpartei gelingt, ihre politischen Vorschläge durchzusetzen, dürften Industrie und Wirtschaft keine Freude daran haben. Bei Topmanagern, Lobbyisten und Politikern wird die Gefahr bereits diskutiert und erste Gegenmaßnahmen erörtert. Netzwelt belauscht ein Spitzentreffen im Hotel.
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Sie trafen sich alle drei Monate im Konferenzraum eines luxuriösen Hamburger Hotels. Sie nahmen den Hintereingang und hielten einen Abstand von mindestens 15 Minuten.
Zusammengekommen waren Dr. Ludwig, Chef eines internationalen Pharmakonzerns mit Sitz in Deutschland, Schubert, Vorstandsvorsitzender eines sehr großen Internetproviders, Dr. Matzke, Geschäftsführer eines großen Suchmaschinen-Betreibers, Müller, ein ehemaliger Wirtschaftsminister, und Dr. Raffke, der Vorstandsvorsitzende eines großen Softwarekonzerns. Hinzu kam Verleger Zekkendorf, Herr über ein gutes Dutzend Zeitschriften und ein sehr einflussreiches Boulevard-Blatt. Organisiert wurde die Zusammenkunft von Schmidt, einem Event-Manager mit besten Kontakten auf allen politischen Ebenen. Sie nannten sich "Osendorfer Kreis".
Meist war ihre Zusammenkunft nur eine Art lockerer Gedankenaustausch. Man klatschte über Liebesaffären von Politikern und Wirtschaftsbossen, diskutierte die politische Lage, ließ sich vom Ex-Wirtschaftsminister Informationen über die Stimmung in der Regierung geben oder diskutierte unbequeme Gesetzesvorhaben. Und was man dagegen tun konnte.
Eine Assistentin brachte Kaffee und Gebäck. Zigarren sollte es erst am Ende geben. Das war so eine Art Ritual.

Da ist den EU-Politikern wieder einmal ein besonderes Kunststück gelungen. Die als ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) bekannt gewordene Vereinbarung zum Schutz des geistigen Eigentums haben die Volksvertreter so formuliert, dass man auf nahezu jeder Seite glaubt, die Vertreter die Content-Industrie hätte ihnen dabei die Feder geführt.
Wer auf hoher See nicht Schiffbruch erleiden will, sollte sich in den Gewässern des Internets auskennen. Ein paar hilfreiche Tipps für die CDU Ratingen aus der Verkehrten Netzwelt.
"Der parasitäre Missbrauch teurer Inhalte bedroht das Fundament unserer Kreativwirtschaft.": So äußern sich 100 Kreative, Künstler und Medienschaffende im Handelsblat und greifen die Piratenpartei teilweise direkt an. Diese arbeiten wiederum bereits an einer Gegen-Aktion.
Die Piratenpartei hat mit Vorschlägen zur Reform des Urheberrechts eine heftige Diskussion ausgelöst. Künstler, Autoren und Musiker sind empört. Sie haben recht, denn die Konzepte der Piraten gehen an der Realität vorbei.
Für eine Stärkung des Urheberrechts: Charlotte Roche, Michael Mittermeier und Günter Walraff melden sich mit diversen anderen Prominenten und Künstlern in der Debatte um das Urheberrecht zu Wort.
In Berlin haben Piraten die Musikverwertungsgesellschaft GEMA besucht. Das Treffen bildet den Auftakt der Urheberrechtsdialoge der Partei. Die Veranstaltung soll später ins Netz gestellt werden.
Das Thema Urheberrecht nervt. Besonders den politisch interessierten Piraten. Und ganz besonders, wenn man selbst auf sein Urheberrecht pocht! Steht die Piratenpartei mit dem Rücken zur Wand? Und wie geht es jetzt weiter?





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insgesamt 2 BeiträgeAchtung, Achtung! Es handelt sich hierbei um eine Verkehrte Netzwelt! Erklärung auf der Übersichtsseite: Zitat: Achtung Spaß! Auf lustige Art und Weise präsentiert netzwelt.de jede...
Na!? Da ist wohl viel Fantaie mit drin in diesem Bericht? Ist es Tatsache wäre das ein Thema für die grosse Presse. Klein Bilderberg konspiratives treffen. Etwas Kleinbürgerlich bei Kaffee...