Trojaner infizieren Apple-Computer
Sonntagsfrage: Brauchen Mac-Nutzer jetzt Antiviren-Software?
"Mit einem Mac brauchen Sie keine Angst vor Viren haben - es gibt nämlich keine." So oder so ähnlich klang lange Zeit eines der Hauptargumente für einen Apple-Rechner. Doch allein in den vergangenen Wochen wurden über 600.000 Macs von einem Trojaner infiziert. Nur eine Eintagsfliege oder ein Vorgeschmack auf kommende Zeiten? Brauchen Mac-Nutzer Virenschutz? Stimmen Sie ab!
Die Computer von Apple waren und sind vergleichsweise teuer. Für den Aufpreis erhalten Käufer jedoch auch ein Plus an Sicherheit: Im Vergleich zur Windows-Welt gibt es nahezu keine ernstzunehmenden Viren. In der jüngeren Vergangenheit sah sich jedoch auch Apples Mac OS X Angriffen ausgesetzt, wie die Trojaner Sabpub und Flashback zeigen.
Brauchen Mac-Nutzer jetzt Antiviren-Software?
Erfolg schafft Probleme
Dass es in der Vergangenheit kaum Viren und Trojaner für Mac OS X gab, liegt vor allem daran, dass es nur einen geringen Marktanteil hatte und somit für Hacker uninteressant war. Während Apple jedoch ein Rekordergebnis nach dem nächsten präsentiert und immer mehr Rechner verkauft, rückt die Plattform auch in den Fokus der Kriminellen. Da sich die Apple-Nutzer sicher fühlen und kaum einer von ihnen ein Antivirenprogramm auf seinem Rechner installiert, haben Hacker und Schadsoftware zudem leichtes Spiel.
Allerdings waren die Computer mit dem Apfel schon in der Vergangenheit Ziel von Angriffen und im Vergleich zu Windows ist die Zahl an Schadsoftware weiterhin äußerst gering. Dennoch reagiert auch die Softwarebranche auf die wachsende Beliebtheit der Plattform, sodass mittlerweile verschiedene Hersteller Antiviren-Programme für den Mac anbieten, darunter Avira, Bitdefender, Kaspersky oder Panda. Ist das alles nur heiße Luft und Panikmache oder werden Mac-Nutzer in Zukunft nicht mehr um einen Virenscanner herumkommen? Stimmen Sie ab und diskutieren Sie mit anderen Lesern im netzwelt-Forum.


Viele Mac-Besitzer schützen ihren Computer nicht. Allerdings werden diese für Hacker immer interessanter. Sophos biete jetzt eine kostenlose Anti-Viren-Software für Apple-Computer.
Viele Mac-Besitzer schützen ihre Computer bisher nicht gegen Viren. Allerdings hat jetzt eine Analyse von Sophos gezeigt, dass Macs relativ häufig mit Malware infiziert sind.
Ist Ihr Mac mit dem Flashback-Trojaner infiziert? Wie Sie herausfinden können, ob ihr Rechner betroffen ist, und wenn ja, was Sie dagegen tun können, erklärt Ihnen netzwelt.
Nun liegt auch ein Werkzeug zur Entfernung der Flashback-Malware auf Leopard-Rechnern vor. Zuvor hatte Apple nur eine Software zur Entfernung des Flashback-Trojaners für Lion und Snow Leopard veröffentlicht.
Apple hinke in Sicherheitsfragen hinterher, findet zumindest Kaspersky-Gründer und CEO Eugene Kaspersky. Er rechnet mit einer neuen Serie von Angriffen auf Mac-Rechner, weshalb Apple seine Herangehensweise an Sicherheitsfragen ändern müsse.
Erneut ist ein Trojaner im Umlauf, der es auf Mac-Rechner abgesehen hat und eine Java-Sicherheitslücke nutzt. Die Malware verbreitet sich über Word-Dokumente.
Apple hat auf die enorme Ausbreitung des Flashback-Trojaners reagiert. Es werde an einer Schutzsoftware gearbeitet. Zudem sollen Botnet-Server ausgeschaltet werden.





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insgesamt 1 BeitragWow da hat die Antiviren-Industrie ja einiges geleistet..bei dem Ergebnis