Ähnlichkeiten mit Science-Fiction-Werk
Assassin's Creed: Schriftsteller wirft Ubisoft Ideenklau vor
Ein US-amerikanischer Autor ist der Meinung, dass sich Ubisoft bei der Geschichte von Assassin's Creed an einem seiner Werke bediente. Deshalb reichte John L. Beiswinger in den USA jetzt eine Urheberrechtsklage gegen den Spieleentwickler und Publisher ein.
Assassin's Creed 3: Der neueste Ableger der bekannten Action-Adventure-Reihe, Assassin's Creed 3, spielt zur Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Im Jahr 1777 trifft der Spieler so nicht nur auf die bekannten Templer, sondern muss sich auch mit Soldaten auseinandersetzen. Dieser Debüt-Trailer gibt einen ersten Eindruck vom Setting und zeigt, mit welch filigraner Finesse in Assassin's Creed 3 der Tomahawk geschwungen wird. Zum Video: Assassin's Creed 3
Im Jahr 2002 verfasste John L. Beiswinger sein Buch "Link". Ubisoft soll daraus grundlegende Ideen für seine Spiele-Reihe Assassin's Creed genommen haben. Der erste AC-Titel erschien im Jahr 2007 und somit eindeutig nach dem Science-Fiction-Buch. In der Klage werden zahlreiche Ähnlichkeiten zwischen dem Buch und der Spiele-Serie angeführt, dabei geht es unter anderem um den Animus bei Assassin's Creed.
Ähnlichkeit mit Animus
So geht es in Link unter anderem "um die Konzeption und das Erschaffen eines Geräts und eines Prozesses, mit dem Erinnerungen von Vorfahren abgerufen und erneut erlebt werden können". Das dürfte Assassin's Creed-Nutzern den Animus in Erinnerung rufen. Dank dieses Apparats kann der Spieler, der in die Rolle von Desmond Miles schlüpft, ebenfalls das Gedächtnis und die Erinnerungen seiner Vorfahren Altair und Ezio Auditore abrufen und diese durchleben.
Doch da hören die Ähnlichkeiten der Klage zufolge nicht auf. Das Link-Gerät wird in dem Buch von Beiswinger auch in den Zusammenhang mit Assassinen und Attentaten gebracht - so wie dies auch bei Assassin's Creed der Fall ist. Darüber hinaus werden noch weitere Punkte angeführt, wie zum Beispiel spirituelle und biblische Anspielungen.
Mehrere Millionen US-Dollar Schadenseratz gefordert
Beiswinger fordert Schadensersatzzahlungen für alle Assassin's Creed-Spiele, die seit 2007 veröffentlicht wurden, für die Comic-Serie, die Bücher sowie zwei Trailer. Insgesamt will der Autor mindestens 1.050.000 US-Dollar, hofft jedoch auf eine Summe von 5.250.000 US-Dollar zu erstreiten.
Dem US-amerikanischen Technikblog Ars Technica zufolge liegt eine Einschätzung des Anwalts und Law of the Game-Bloggers Mark Methenitis vor. Demnach seien die Ähnlichkeiten nicht wesentlich genug: "Ein Urheberrecht beschützt abstrakte Ideen nicht auf solch einem Level."
Noch in diesem Jahr soll mit Assassin's Creed III ein neuer Titel der Action-Adventure-Serie erscheinen.







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insgesamt 2 BeiträgeZitat: Hey, interessant, dass ihr uns als Quelle nicht angebt, wobei doch Robins Portrait bei Google neben eurer News prangt. Wäre auch nicht das erste Mal... Interessant?...
Hey, interessant, dass ihr uns als Quelle nicht angebt, wobei doch Robins Portrait bei Google neben eurer News prangt. Wäre auch nicht das erste Mal...