Google, Facebook und Yahoo sind Vorreiter
Greenpeace-Bericht: Apple hat die schmutzigste Cloud
Greenpeace hat eine Studie zu den Energiequellen von Datenzentren veröffentlicht. Nach Angaben der Organisation hat die zunehmende Beliebtheit von Cloud-Computing zu einem Anstieg der Serverfarmen geführt. Problematisch sieht Greenpeace, dass Firmen wie Apple, Microsoft und Amazon auf Kohle- und Atomstrom setzen, um ihre Zentren mit Energie zu versorgen. Apple wies die Vorwürfe bereits zurück.
Inhaltsverzeichnis
- 1Rechenzentren als Stromfresser
- 2Greenpeace: Apple ist dreckigstes Unternehmen
- 3Forderung nach mehr Transparenz
- 4Google und Facebook als Vorreiter
"Rund um den Globus teilen Menschen ihre Fotos und Musik in der Cloud. Wir erwarten, dass die dafür nötige Rechenleistung mit sauberer Energie betrieben wird", sagte Gerald Neubauer, Energie-Experte bei Greenpeace. Entgegen möglicher Annahmen, den Nutzer sei es egal, ob Apple, Amazon und Microsoft auf Kohle- und Atomstrom setzen, glaubt Neubauer, dass es die Nutzer sehr wohl interessiere, woher der Strom für die riesigen Datenzentren komme.
Rechenzentren als Stromfresser
Der Einfluss der Rechenzentren auf das Weltklima sei dabei nicht zu unterschätzen. Wären alle Datenspeicher für Cloud-Services zusammengenommen ein Land, dann hätten diese den "weltweit fünfthöchsten Stromverbrauch", rechnet der gemeinnützige Verein vor. Greenpeace geht zudem davon aus, dass sich der Energiebedarf bis 2020 noch um einiges erhöhe.
"Millionen deutscher Nutzer heizen mit jedem Klick den Klimawandel an - weil Apple, Amazon und Microsoft auf veraltete Energien setzen", ergänzte Neubauer. In Deutschland befindet sich Europas zweitgrößtes Datenzentrum in der Nähe von Frankfurt.


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