Die rechtlichen Grundlagen von Radio-Mittschnitten

Legal und kostenlos: Musik aus dem Radio mitschneiden

Nur die wenigsten Verbraucher wissen, dass Musik legal aus dem Radio mitgeschnitten werden darf. Häufig reicht die Qualität des Mitschnitts sogar an klassische CDs heran und ist deutlich besser als beim Download eines YouTube-Videos. Netzwelt erklärt die Hintergründe und was es bei Aufzeichnungen zu beachten gilt.

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Jeder Verbraucher darf Musik kostenlos und legal aus dem Radio mitschneiden. (Bild: König Electronics)
Jeder Verbraucher darf Musik kostenlos und legal aus dem Radio mitschneiden. (Bild: König Electronics)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Rechner statt Kassette
  2. 2Das neue Urheberrecht
  3. 3Passende Programme
  4. 4Fazit
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Längst haben YouTube, MyVideo und Co. die großen Tauschbörsen abgelöst, was den Musikkonsum betrifft. Nicht selten nutzen Verbraucher die genannten Portale auch dazu, sich einen Song auf den PC zu laden - leider häufig in bescheidener Qualität. Besser hört sich Musik an, die aus dem Radio mitgeschnitten wird.

Rechner statt Kassette

Sicher können sich noch einige Anwender daran erinnern, wie sie als Kind Musik aus dem Radio auf Kassette aufgenommen haben, was heute natürlich nicht mehr gangbar ist - kaum jemand dürfte noch Kassetten zu Hause haben, geschweige denn ein entsprechendes Aufnahmegerät. Heute dient der Rechner als Quelle für einen Mitschnitt aus dem Radio: Jeder handelsübliche PC oder Mac, der über eine Soundkarte verfügt, kann Streams aus dem Internet mitschneiden. Die meisten Anwendungen, die im letzten Absatz vorgestellt werden und im Download-Archiv von netzwelt heruntergeladen werden können, speichern Musik gleich als MP3-Datei ab.

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